Forschende aus Basel und Cambridge haben kleine Moleküle entwickelt, die Immuntherapien gegen Krebs effizienter machen könnten. Dabei wirken sie gleich doppelt: Sie bestärken Fresszellen darin, Krebszellen zu verschlingen, und verändern das umliegende Gewebe so, dass es Immunangriffe gegen den Tumor weniger stark ausbremst.
Im Wettbewerb um die prestigeträchtigen ERC Starting Grants haben sich sechs Wissenschaftlerinnen an der Universität Basel durchgesetzt. Sie erhalten zwischen 1,5 und 2,3 Millionen Euro während fünf Jahren, um die eigene Forschungsgruppe auf- oder auszubauen und ambitionierte Projekte zu verwirklichen. Ihre Projekte werden sie an den Departementen Biomedizin, Biozentrum, Gesellschaftswissenschaften, Geschichte und Biomedical Engineering umsetzen.
Von «America 250» über Nachhaltigkeit bis zu künstlicher Intelligenz: Die öffentlichen Ringvorlesungen der Universität Basel greifen im Herbstsemester 2026 aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen auf. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Leberkrebs ist schwierig zu behandeln, weil sich die Tumore verschiedener Patientinnen und Patienten stark unterscheiden. Forschende der Universität Basel bilden diese Vielfalt in einer Sammlung aus Mini-Tumoren ab, um systematisch nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe dieser sogenannten Organoide testeten sie mehr als 1600 Wirkstoffe und entwickelten daraus vielversprechende Wirkstoffkombinationen.
Im September stehen Landtagswahlen im Osten Deutschlands an. Gemäss Umfragen wird die AfD stärkste Kraft. Es läuft auf eine äusserst diverse Koalition hinaus, damit die rechte Partei in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nicht an der Regierung beteiligt werden soll. Eine Herausforderung für die anderen Parteien, sagt Politikwissenschaftlerin Sophie Suda.
Der Universitätsrat hat drei Professorinnen und Professoren der Universität Basel befördert. Zudem genehmigte er eine Titularprofessur, während die Regenz fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Venia docendi erteilte.
Als der Zweite Weltkrieg näher rückte, brachte die Universitätsbibliothek Basel (UB) wertvolle Bestände in Sicherheit und traf Vorkehrungen gegen Bomben und Spionage. Noah Regenass, Leiter Historische Sammlungen, hat die Archivquellen dazu ausgewertet und dabei auch Widersprüche im damaligen Bibliotheksbetrieb gefunden.
Warum werden wir nach langem Wachsein unweigerlich müde? Ein Forschungsteam der Universität Basel hat Nervenzellpopulationen im Gehirn von Mäusen identifiziert, die während längerer Wachphasen aktiviert werden und für den Schlafdruck entscheidend sind. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke, wie das Gehirn den Bedarf an Schlaf reguliert.
Was ist Wärme, was ist nutzbare Arbeit, wenn eine Maschine nur aus einem Atom und Lichtteilchen besteht? Solche Fragen verbinden in modernen Quantentechnologien die Thermodynamik mit der Quantenphysik. Forschende der Universität Basel haben einen theoretischen Ansatz entwickelt, mit dem man beide Theorien in Einklang bringen kann.