Forschende der Universität Basel haben eine mögliche Gentherapie entwickelt, die eine seltene, bislang tödlich verlaufende Muskelkrankheit bei Kindern heilen könnte. Nun geht es darum, diese vielversprechende Therapie in die Klinik zu bringen.
Manche Bakterien sind winzige Meister der Navigation: Mit einem eingebauten «Kompass» aus magnetischen Nanopartikeln finden sie zielsicher den optimalen Lebensraum. Forschende der Universität Basel haben nun die magnetischen Eigenschaften einzelner Bakterien entschlüsselt – ein wichtiger Schritt, um ihr Potenzial für Technik, Umweltforschung und medizinische Anwendungen zu nutzen.
Catalina Chaparro-Pedraza, Empfängerin eines ERC Starting Grants, wird ab dem 1. März an der Universität Basel forschen. Ihr Fokus liegt darauf, wie Biodiversität auf menschengemachte Umweltveränderungen reagiert.
In ländlichen Regionen Afrikas bleibt Bluthochdruck oft unbehandelt, weil Gesundheitszentren weit weg sind und Fachkräfte fehlen. Eine Studie in Lesotho zeigt: Geschulte Laien erreichen mit Unterstützung einer Tablet-App eine bessere Blutdruckkontrolle in ihrer Dorfgemeinschaft als übliche Behandlungen in Gesundheitszentren.
Mit neuer Präsidentschaft und in neuer Zusammensetzung ist der Universitätsrat der Universität Basel in die Leistungsperiode 2026–2029 gestartet. Das Gremium bestätigte dabei mehrere Personalentscheide.
Dr. Halyna Tsyhanenko flüchtete 2022 aus der Ukraine in die Schweiz. Hier Fuss zu fassen war eine Herausforderung. Mit der Unterstützung des internationalen Netzwerks «Scholars at Risk» (SAR), fand sie für zwei Jahre an der Universität Basel einen Ort, an dem sie ihre sozialpsychologische Forschung fortführen konnte. Im Gespräch berichtet sie von ihren Erfahrungen.
Daten einer weltweiten Untersuchung belegen: Wohlbefinden und psychische Gesundheit haben in der Covid-19-Pandemie gelitten. Forschende der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel haben zusammen mit einer internationalen Autorengruppe die Schweizer Daten analysiert.
Von Studien mit Schulkindern bis zu KI-basierten Methoden: Forschung wirft ethische Fragen auf. Dr. Isabelle Wienand leitet die Kommission für Forschungsethik der Universität Basel seit ihren Anfängen. Sie erklärt, warum Hochschulen eigene Ethikgremien brauchen und worauf es beim verantwortungsvollen Forschen ankommt.
Ein neuer Nationaler Forschungsschwerpunkt (NFS) widmet sich der Spitzenforschung im Bereich hochpräziser Messungen. Die Universität Basel wird als Co-Leitung eine zentrale Rolle im NFS «Precision» übernehmen.