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Universität Basel

Aktuelle Projekte

Neues Tropenhaus im Botanischen Garten

Das Viktoriahaus im Botanischen Garten  Foto: Mark Niedermann Universität Basel (2007)
Das Viktoriahaus im Botanischen Garten, Foto: Mark Niedermann Universität Basel (2007)

Der Botanische Garten der Universität Basel ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. 1589 wurde er beim Rheinsprung eröffnet und gehört damit zu den sieben ältesten Botanischen Gärten der Welt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Garten an das Spalentor verlegt und umfasst heute einen Pflanzenbestand von 7‘500-8‘000 Arten – drei Mal so viele Arten, wie in Mitteleuropa wild vorkommen. Der Botanische Garten engagiert sich innerhalb und ausserhalb der Universität auf vielfältige Weise und ist in der Bevölkerung bestens bekannt. Veranstaltungen, wie die Besichtigung der Titanzwurz-Blüten, ziehen bis zu 25‘000 Interessierte an.

Das grösste Gewächshaus des Botanischen Gartens ist das Tropenhaus. Nach gut 50 Jahren weist es altersbedingte Abnutzungsschäden auf und erfüllt nicht mehr die aktuellen sicherheitstechnischen, energetischen und pädagogischen Standards. Ziel ist es, mit einem Neubau die Nutzung für Lehre und Forschung zu verbessern und die Attraktivität für die Besucherinnen und Besucher zu steigern.

Bauphase: Herbst 2019 bis Frühjahr 2021

Finanzierung: Die Finanzierung des Neubaus ist gesichert. Zwei Stiftungen finanzieren darüber hinaus für Forschung und Lehre wichtige Zusatzprojekte. Weitere Projekte hoffen noch auf Förderer. Wenn Sie Interesse haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Presse: Die Uni Basel plant ein neues Tropenhaus
Lesen Sie hier den Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung


Laufende Projekte

Menschen

Laurenz-Assistenzprofessur für Zeitgenössische Kunst

Beginn: 2002

Seit 2002 gibt es am Kunsthistorischen Seminar die Laurenz-Assistenzprofessur für Zeitgenössische Kunst, finanziert von der Laurenz-Stiftung. Ralph Ubl, zweiter Laurenz-Professor im Jahr 2003, kehrte nach Stationen in Karlsruhe und Chicago vor gut sieben Jahren wieder zurück nach Basel und lehrt inzwischen als ordentlicher Professor für Neuere Kunstgeschichte.

«Für die Universität ist die Laurenz-Professur ein Glücksfall», sagt Ralph Ubl, «denn so kommt immer jemand mit einem frischen Blick von aussen an die Fakultät. Das ist besonders für Gegenwartskunst unerlässlich!» Die Laufbahnen der Bisherigen zeigen, dass die Professur als Sprungbrett für die kunsthistorische Karriere funktioniert und ein wahres Erfolgsmodell ist. Umso erfreulicher ist es, dass die Laurenz-Stiftung die Professur zum nun mehr sechsten Mal verlängert hat. Weitere Informationen


Forschung

Georg H. Endress Postdoc-Cluster for Quantum Science and Quantum Computing

Beginn: 2017

Mit bis zu zehn Millionen Franken über zehn Jahre fördert die Georg H. Endress Stiftung das Georg H. Endress Postdoc-Cluster for Quantum Science and Quantum Computing der Universität Basel im Verbund mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Decodoku Screenshot
Decodoku Screenshot aus dem Forschungsbereich Quantum Computing

Das Exzellenz-Zentrum unter dem Dach von Eucor – The European Campus stärkt die Vorreiterrolle der beiden Universitäten im Bereich der Quantenphysik. Kernstück bildet ein internationales Postdoc-Cluster, welches in gemeinsamen Forschungsprojekten an beiden Universitäten angesiedelt ist. Hervorragende Postdocs sollen damit für die Zukunft der Quantentechnologien befähigt werden. «Sie sind die zukünftigen Spitzenforschenden und führenden Expertinnen und Experten in Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft,» sagt Prof. Dominik Zumbühl, Leiter des Departements Physik. 
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Aesthetics from the Margins - Photography in Africa and the Poetics of Un/Making the World

Beginn: 2018

Die Universität Basel freut sich über ein grosszügiges Engagement für die Afrikastudien. Das Projekt Aesthetics from the Margins - Photography in Africa and the Poetics of Un/Making the World ist im Bereich der postkolonialen Ästhetik/Aisthesis verortet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Immanuel Reiter und sein Bruder
Immanuel Reiter (links) und sein Bruder (Name unbekannt), Lehrer in Walvis Bay, abgebildet. Foto: Wilhelmine Katjimune Sammlung, o.D.

Fragen nach der sinnlichen Wahrnehmung im Spannungsfeld kolonialer Herrschaft und postkolonialer Neugestaltung stehen im Zentrum der Forschung: Wie nutzen Menschen in kolonialen und postkolonialen Gesellschaften ästhetische Formen und Praktiken – wie etwa Fotografie –, um sinnstiftend sich selbst und ihre Lebenswelt(en) darzustellen. Weitere Informationen

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