Der Schweizer Wissenschaftspreis Latsis geht an die Mathematikerin Prof. Dr. Susanna Zimmermann für ihre wegweisenden Forschungsarbeiten über die Symmetrien geometrischer Räume, mit denen sie eine seit dem 19. Jahrhundert offene Frage der algebraischen Geometrie lösen konnte.
Braunes Fettgewebe reagiert auf Kälte: Es verbraucht Energie, um Wärme zu erzeugen. Als natürlicher Kalorienverbrenner könnte es ein Schlüssel gegen Übergewicht sein. Warum es solche Ansätze auch im Zeitalter der Abnehmspritze noch braucht und wo Hürden bestehen, erklärt Endokrinologe Prof. Dr. Matthias Betz von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel.
Wie nehmen wir unsere Umgebung wahr und nach welchen Kriterien bewerten wir sie? Dazu forscht die Philosophin Antonietta Di Giulio. Im Interview erklärt sie, wie unterschiedliche Landschaftsbilder zu Konflikten führen können und wie die Politik diesen begegnen kann.
Botond Roska, Professor an der Universität Basel und wissenschaftlicher Direktor am Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB), erhält zusammen mit José-Alain Sahel von der Universität Pittsburgh den António Champalimaud Vision Award 2026.
Am kommenden Montag starten an der Universität Basel 13’263 Studierende und Doktorierende ins Herbstsemester 2026. Die Zahl der Einschreibungen hat gegenüber dem Vorjahr weiter zugenommen. Damit liegt die Gesamtzahl der Studierenden 2026 erstmals bereits zu Vorlesungsbeginn über der Marke von 13’000.
Forschende aus Basel und Cambridge haben kleine Moleküle entwickelt, die Immuntherapien gegen Krebs effizienter machen könnten. Dabei wirken sie gleich doppelt: Sie bestärken Fresszellen darin, Krebszellen zu verschlingen, und verändern das umliegende Gewebe so, dass es Immunangriffe gegen den Tumor weniger stark ausbremst.
Im Wettbewerb um die prestigeträchtigen ERC Starting Grants haben sich sechs Wissenschaftlerinnen an der Universität Basel durchgesetzt. Sie erhalten zwischen 1,5 und 2,3 Millionen Euro während fünf Jahren, um die eigene Forschungsgruppe auf- oder auszubauen und ambitionierte Projekte zu verwirklichen. Ihre Projekte werden sie an den Departementen Biomedizin, Biozentrum, Gesellschaftswissenschaften, Geschichte und Biomedical Engineering umsetzen.
Von «America 250» über Nachhaltigkeit bis zu künstlicher Intelligenz: Die öffentlichen Ringvorlesungen der Universität Basel greifen im Herbstsemester 2026 aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen auf. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Leberkrebs ist schwierig zu behandeln, weil sich die Tumore verschiedener Patientinnen und Patienten stark unterscheiden. Forschende der Universität Basel bilden diese Vielfalt in einer Sammlung aus Mini-Tumoren ab, um systematisch nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe dieser sogenannten Organoide testeten sie mehr als 1600 Wirkstoffe und entwickelten daraus vielversprechende Wirkstoffkombinationen.