Der Universitätsrat hat am vergangenen Montag das zweite Budget der Leistungsperiode 2022–2025 verabschiedet. Um trotz der vorhandenen exogenen Faktoren wie steigenden Beschaffungspreisen, einem Teuerungsausgleich von 2,5 Prozent für das Personal und Ertragsausfällen in der Grundfinanzierung ein ausgeglichenes Budget ausweisen zu können, muss die Universität Basel in den Planungen 2023 Reserven im Umfang von 31,5 Mio. Franken einsetzen.
Das Studienangebot Kulturmanagement der Universität Basel hat dieses Jahr seinen Klimafussabdruck analysiert. Eine Klimabilanz für zwei MAS-Lehrgänge führte teils zu überraschenden Erkenntnissen – und lieferte eine gute Basis für Veränderungen.
Das Malariamittel Artesunat hat in ressourcenarmen Gebieten keinen positiven Einfluss auf das Überleben von Kleinkindern mit schwerer Malaria, wenn es als Erstbehandlung vor einer Einweisung in ein Krankenhaus verabreicht wird. Das zeigt eine Studie, die das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut mit lokalen Partnern in drei afrikanischen Ländern durchgeführt hat.
Der Universitätsrat ernennt Prof. Dr. Corey Ross zum Professor für European Global Studies und zum neuen Direktor des Europainstituts der Universität Basel. Prof. Dr. Cordula Lötscher wird Professorin für Privatrecht.
Im Herbstsemester 2022 haben sich 12'896 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit ist die Gesamtzahl der Studierenden zum zweiten Mal in Folge rückläufig, auch wenn die Zahl der Studienanfängerinnen und anfänger auf Bachelorniveau gegenüber dem Vorjahr wieder leicht gestiegen ist.
Verwaltungsrat, Stiftungsrätin, Vorstandsmitglied: Angehörige des eidgenössischen Parlaments haben neben ihrem politischen Amt und dem Beruf oft noch weitere Verpflichtungen. Forschende aus der Politikwissenschaft an der Universität Basel haben untersucht, wie sich diese Allianzen auf das politische Geschehen auswirken.
Die Klimaerwärmung führt weltweit zu längeren Vegetationsperioden. Viele Pflanzen treiben im Frühling früher aus und profitieren im Herbst länger von warmen Temperaturen. So die gängige Meinung. Nun konnten Pflanzenökologinnen und –ökologen der Universität Basel jedoch zeigen, dass dies beim häufigsten Typ von alpinem Grasland in den Europäischen Alpen nicht der Fall ist: Früherer Austrieb führt zu früherer Alterung und daher zu «braunen Matten».
Die Einführung des allgemeinen Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz hat massgeblich zu deren Emanzipation beigetragen. Die Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit, die Bildung und das Familienmodell haben Forschende der Universität Basel nun rückblickend statistisch ausgewertet und quantifiziert.
Globale Umweltveränderungen haben weitreichende Folgen für die menschliche Gesundheit. Deshalb wird das Thema «Planetary Health» an der Universität Basel neu im gesamten Verlauf des Medizinstudiums thematisiert.