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Universität Basel

26. Oktober 2017

Alex Schier neuer Leiter des Biozentrums der Universität Basel

Prof. Dr. Alexander F. Schier
Prof. Dr. Alexander F. Schier. (Bild: Universität Basel, Thomas Hubbuch)

Prof. Dr. Alexander F. Schier wird ab 2018 neuer Leiter des Biozentrums der Universität Basel. Der Universitätsrat hat den an der Harvard-Universität arbeitenden Forscher zum neuen Professor für Zell- und Entwicklungsbiologie berufen. Gleichzeitig wurde Prof. Dr. Susan Mango am Biozentrum zur Professorin für Zell- und Entwicklungsbiologie gewählt.

Prof. Alexander F. Schier ist seit 2005 als Professor an der Abteilung für Molekulare und Zellbiologie an der Harvard University in Cambridge (USA) tätig. Er ist Träger mehrerer wissenschaftlicher Auszeichnungen – darunter eines Merit Award und eines Pioneer Award der National Institutes of Health – und gehört international zu den führenden Wissenschaftlern im Bereich der Forschung über Wirbeltiere. Als Nachfolger des pensionierten Prof. Dr. Erich Nigg wird Schier die Leitung des Biozentrums ab 1. Februar 2018 übernehmen.

Geboren 1964 in Basel und aufgewachsen in Birsfelden und Oberwil BL, studierte Schier Zellbiologie am Biozentrum der Universität Basel, wo er 1992 bei Prof. Dr. Walter J. Gehring promoviert wurde.

Als Postdoc forschte er darauf am Massachusetts General Hospital und an der Harvard University in Cambridge (USA). 1996 wurde er Assistenzprofessor am Entwicklungsgenetik-Programm des Skirball Instituts und der Abteilung für Zellbiologie der New York University School of Medicine, bis er 2005 an die Harvard University zurückkehrte. Dort leitete er von 2014 bis 2017 die Abteilung für Molekulare und Zellbiologie.

Schier ist international anerkannt für seine Pionierarbeiten zur Entwicklung der Wirbeltiere anhand des Zebrafischs als Modellorganismus. Während seines Postdoktorats führte er mit Kollegen die erste grosse genetische Untersuchung bei einem Wirbeltier durch. In seinem Labor wurden grundlegende Fortschritte zum Verständnis der molekularen Basis der Embryogenese der Wirbeltiere erzielt. Neben der Entwicklungsbiologie gilt Schiers Interesse auch den Mechanismen des Schlafs und des allgemeinen Verhaltens.

Spezialistin für Entwicklungsbiologie

Ebenso ans Biozentrum der Universität Basel berufen wurde Prof. Dr. Susan Mango, die hier neue Professorin für Zell- und Entwicklungsbiologie wird.

Prof. Dr. Susan Mango
Prof. Dr. Susan Mango. (Bild: Universität Basel, Peter Schnetz)

Derzeit ist sie Professorin für Molekular- und Zellbiologie an der Harvard University in Cambridge (USA), wo sie seit 2009 tätig ist und eine Forschungsgruppe leitet. Auch sie gilt auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie als international führende Wissenschaftlerin und hat mehrere Forschungspreise erhalten, etwa den Merit Award der National Institutes of Health und eine Auszeichnung der John D. and Catherine T. MacArthur Foundation.

Susan Mango wurde als US-Staatsbürgerin im Jahr 1961 in New York City geboren und erwarb nach dem Studium an der Harvard University ihren Doktortitel (PhD) an der Princeton University. Als Postdoktorandin forschte sie an der University of Wisconsin-Madison/Howard Hughes Medical Institute und war darauf H.A. and Edna Benning Professor of Oncological Sciences an der Universität Utah in Salt Lake City.

Ihre Forschungsarbeiten befassen sich mit den Mechanismen der Organbildung anhand des Fadenwurms C. elegans als Modellorganismus. Dabei kombiniert ihre Forschungsgruppe die Molekulargenetik, die Genomik und zellbiologische Ansätze, um die Organogenese in allen Aspekten zu erforschen.


Weitere Auskünfte

Matthias Geering, Universität Basel, Leiter Kommunikation & Marketing, Tel. + 41 61 207 35 75, mobil: + 41 79 269 70 71, E-Mail: matthias.geering@unibas.ch

Bildmaterial

Druckfähige Bilder zu dieser Medienmitteilung finden sich in der Mediendatenbank.

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