Eine Woche in einem griechischen Flüchtlingscamp veränderte Florian Knappes beruflichen Weg. Heute erforscht er, wie Sportangebote in Asylzentren Geflüchteten helfen können.
Sein Plan war eigentlich, Sportlehrer zu werden. Als David Koch allerdings eine Seminararbeit wiederholen musste, nutzte er die Wartezeit für ein Forschungspraktikum. Und fand in einer Mischung aus Bewegungswissenschaft und klinischen Fragen sein Themenfeld.
Stimmen aus Politik und Gesellschaft hinterfragen immer wieder den Wert der Geisteswissenschaften. Warum es diese gerade in einer technologisierten und turbulenten Welt braucht, erklärt Laurent Goetschel, Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Mit überwältigendem Mehr wurde die Vorsitzende der Regenz der Universität Basel, Prof. Dr. Daniela Thurnherr Keller, gestern Mittwoch von der Vereinigten Bundesversammlung in Bern zur neuen Bundesrichterin gewählt.
Heute vor 40 Jahren veröffentlichten Gerd Binnig, Carl Quate und Christoph Gerber die Erfindung des Rasterkraftmikroskops. Auch mit 83 Jahren gibt Christoph Gerber seine Begeisterung für dieses besondere Mikroskop weiter, das die Erforschung der Nanowelt überhaupt erst möglich gemacht hat.
Dr. Halyna Tsyhanenko flüchtete 2022 aus der Ukraine in die Schweiz. Hier Fuss zu fassen war eine Herausforderung. Mit der Unterstützung des internationalen Netzwerks «Scholars at Risk» (SAR), fand sie für zwei Jahre an der Universität Basel einen Ort, an dem sie ihre sozialpsychologische Forschung fortführen konnte. Im Gespräch berichtet sie von ihren Erfahrungen.
Der Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2026 geht an Fiona Doetsch, Professorin für Molekulare Stammzellbiologie am Biozentrum der Universität Basel. Sie wird ausgezeichnet für die Entdeckung und Charakterisierung der neuronalen Stammzellen im erwachsenen Säugetiergehirn und den Nachweis, dass diese sich an unterschiedliche physiologische Zustände anpassen können.
Die chinesische Mathematikerin Hong Wang wurde mit dem internationalen Ostrowski-Preis für höhere Mathematik 2025 ausgezeichnet. Der Ostrowski-Preis ist mit 100'000 Schweizer Franken dotiert und nach Alexander M. Ostrowski benannt, einem Mathematikprofessor, der an der Universität Basel lehrte.
Der Europäische Forschungsrat ERC fördert mit den Consolidator Grants exzellente Projektideen von fortgeschrittenen Forschenden. Wer sich im Wettbewerb um die begehrten Grants durchsetzt, gehört zu den besten im jeweiligen Forschungsfeld. Auch vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Basel haben einen Zuschlag des ERC erhalten.