Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet vier Basler Wissenschaftler mit hoch dotierten Förderbeiträgen aus. Ihre Projekte werden an drei assoziierten Instituten der Universität Basel durchgeführt: dem Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB), dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) sowie dem Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI). Die Forschenden erhalten insgesamt rund 9,5 Millionen Euro über fünf Jahre.
Der Forschungspreis 2020 der Schweizerischen Hirnliga geht an Prof. Dr. Jan Gründemann und Prof. Dr. Andreas Lüthi vom Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research und der Universität Basel. Sie erhalten den Preis für ihre Arbeit zur neuronalen Aktivität der sogennanten Amygdala, einer tief gelegenen Region im Gehirn, die angeborene affektive Zustände und Verhaltensweisen steuert. Ihre Erkenntnisse könnten zur Therapie von psychatrischen Erkrankungen dienen.
Prof. Dr. Nicola Aceto von der Universität Basel erhält den renommierten Friedrich-Miescher-Preis 2020 für seine Forschung über zirkulierende Tumorzellverbände. Er teilt sich den Preis mit Prof. Dr. Greta Guarda, Gruppenleiterin am Institute for Research in Biomedicine in Bellinzona.
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften verleiht den Sjöberg-Preis 2020 gemeinsam an die beiden Wissenschaftler Prof. Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel und Prof. David Sabatini, Massachusetts Institute of Technology.
Für seine Studie zur optimalen Wiederherstellung der Brust nach einer Krebsoperation wird Prof. Dr. Walter P. Weber von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel mit dem Annemarie Karrasch Forschungspreis der Stiftung Propatient ausgezeichnet.
Prof. Dr. Claudia Lengerke, klinische Professorin für Hämatologie und Stammzellforschung, erhält für ihr wegweisendes Projekt in der Leukämieforschung einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats in Höhe von rund zwei Mio. Euro über fünf Jahre.
Im Jahr 2005 hat Dr. Ulrich Vischer das Präsidium des Universitätsrats in einer finanziell angespannten Situation übernommen und seine Alma Mater umsichtig in die gemeinsame Trägerschaft mit dem Kanton Baselland geführt. Als Krönung durfte er zum Ende seiner Amtszeit die Zusprache von zwei Nationalen Forschungsschwerpunkten feiern.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt drei neue Assistenzprofessuren an die Universität Basel. Die Projekte stammen aus den Fachbereichen Biomedical Engineering, Nahoststudien sowie aus der Augenforschung und werden im Schnitt mit je 1,6 Mio. Franken gefördert.
Prof. Dr. Marek Basler, Professor für Infektionsbiologie am Biozentrum der Universität Basel, ist einer von drei Preisträgern, die mit dem diesjährigen Sanofi-Institut Pasteur International Junior Award ausgezeichnet werden.