Wie ist es möglich, dass sich im Gehirn so unterschiedliche und hoch spezifische Nervenzellen bilden? Ein mathematisches Modell von Forschern am Biozentrum der Universität Basel zeigt, dass es unterschiedliche Varianten von Genen sind, die per Zufall eine solche Vielfalt ermöglichen. Trotz der Menge an neugebildeten Nervenzellen können die Genvarianten Neuronen individuell und präzis für ihre spezifische Funktion ausrüsten.
Die Universität Basel und die ETH Zürich haben heute gemeinsam das Botnar Research Centre for Child Health (BRCCH) in Basel gegründet. In diesem bringen sie hervorragende Wissenschaft und klinische Forschung aus verschiedenen Fachgebieten zusammen, um neue Methoden und digitale Innovationen für den weltweiten Einsatz in der Pädiatrie zu entwickeln. Das BRCCH wird durch einen Beitrag von CHF 100 Mio. seitens Fondation Botnar (Basel) finanziert.
Distributed-Ledger-Technologien mit dezentralen Transaktionssystemen haben das Potenzial, die Finanzwelt grundlegend zu verändern. Um die Forschung auf diesem Gebiet zu verstärken, hat das Rektorat der Universität Basel den Ökonomen Fabian Schär zum Assistenzprofessor ernannt. Finanziert wird diese Stiftungsprofessur von der Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG.
Es existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben nun sechs Studien zur Wirkung von Hustenmitteln untersucht, wobei keine der evaluierten Behandlungen einen deutlichen Nutzen bei der Heilung von subakutem Husten zeigte.
Kommenden Montag, 17. September, beginnt an der Universität Basel für 12'066 Studierende und Doktorierende das Herbstsemester 2018. Über 1700 Neueintretende sind zu einer Studienbeginnfeier eingeladen, darunter 1350 junge Frauen und Männer, die ihr Bachelorstudium beginnen.
Mit einer neuen Methode lässt sich erstmals ein individueller Fingerabdruck von stromleitenden Randkanälen erstellen, wie sie in neuartigen Materialien wie zum Beispiel topologischen Isolatoren vorkommen.
Die Blutgefässbildung beruht auf der Fähigkeit der Gefässzellen, sich zu bewegen und dabei trotzdem fest miteinander verbunden zu bleiben. Dadurch können die Gefässe wachsen und sich verzweigen, ohne dass Blut austritt. In «Nature Communications» beschreiben Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Basel, wie dies vonstattengeht.
Eine neue Ausstellung des Anatomischen Museum der Universität Basel widmet sich den positiven Effekten von körperlicher Aktivität auf Geist und Gehirn – basierend auf neuste Erkenntnisse in der Gehirnforschung. «Geheimnisvolles Gehirn – Macht Sport schlau?» eröffnet am 6. September 2018.
Zwischen April und August hat die Schweiz die regenärmsten Sommermonate seit Messbeginn 1864 erlebt. Besonders der Wald scheint unter der Trockenheit zu leiden: Bereits im August haben die Bäume begonnen, sich braun zu verfärben. Eine Studie der Universität Basel deutet nun darauf hin, dass die heimischen Bäume besser als erwartet mit der Trockenheit umgehen können. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh.