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Universität Basel

19. September 2018

Universität Basel und ETH Zürich bündeln Spitzenforschung für Kinder und Jugendliche weltweit

Das Botnar Research Centre for Child Health verbindet Grundlagen- und klinische Forschung, um Innovationen für die Pädiatrie zu entwickeln. (Bild: UKBB)
Das Botnar Research Centre for Child Health verbindet Grundlagen- und klinische Forschung, um Innovationen für die Pädiatrie zu entwickeln. (Bild: UKBB)

Die Universität Basel und die ETH Zürich haben heute gemeinsam das Botnar Research Centre for Child Health (BRCCH) in Basel gegründet. In diesem bringen sie hervorragende Wissenschaft und klinische Forschung aus verschiedenen Fachgebieten zusammen, um neue Methoden und digitale Innovationen für den weltweiten Einsatz in der Pädiatrie zu entwickeln. Das BRCCH wird durch einen Beitrag von CHF 100 Mio. seitens Fondation Botnar (Basel) finanziert.

Das BRCCH wird von der Universität Basel und der ETH Zürich getragen. Zum Netzwerk des Forschungszentrums gehören zudem Partnerinstitute wie das Universitäts-Kinderspital beider Basel und das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut in Basel.

Das Forschungszentrum bündelt die Kompetenzen der beiden Hochschulen in Systembiologie und Medizin sowie in gesundheitsrelevanten Feldern von Life Sciences, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften und Informationstechnologie.

Mit seinen Arbeiten soll das Forschungszentrum dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen, neue Behandlungsansätze zu entwickeln, Diagnosen und Wirkungsprognosen zu verbessern und finanziell tragbare Lösungen zu fördern. Ziel des BRCCH sind konkrete Resultate: «Wir wollen Wirkung für Kinder und Jugendliche erzielen», sagt Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel.

Transdisziplinärer Forschungsansatz

Im BRCCH arbeiten Grundlagenforschende, klinische Forschende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Gebieten Implementationsforschung, Gesundheitssysteme, Gesundheitsökonomie, Pädagogik, Ethik und Recht eng zusammen. Im Fokus sind Länder mit beschränkten Ressourcen – die entwickelten Lösungen sollen aber überall einsetzbar sein. Dieser Ansatz ermöglicht nachhaltige Forschung und Entwicklung mit einem direkten Nutzen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Das BRCCH wird sich insbesondere auf vier Forschungsschwerpunkte innerhalb der Pädiatrie fokussieren: Diabetes, Infektionskrankheiten/Immunologie, Herz-Lungen-Erkrankungen sowie die Wiederherstellung von Körperfunktionen durch regenerative Chirurgie.

Innerhalb der Forschungsschwerpunkte sind bereits verschiedene Forschungsbereiche definiert. Im Vordergrund stehen Ansätze mit Ausrichtung auf digitale und mobile Gesundheitslösungen sowie auf zellbasierte Therapien. «Es ist unser Ziel, wegweisende digitale Lösungen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln», sagt Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich.

Schwerpunktinvestition von Fondation Botnar

Die Finanzierung des BRCCH erfolgt über einen Beitrag von Fondation Botnar in Basel von CHF 100 Mio. je zur Hälfte an die Universität Basel und an die ETH Zürich Foundation. Die Zuwendung ist auf zehn Jahre verteilt. Fondation Botnar setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen in stark wachsenden Städten weltweit ein. Sie investiert in Lösungen, die digitale Innovationen mit Fokus auf künstliche Intelligenz einsetzen und fördern.

«Wir wollen Wirkung für Kinder und Jugendliche erzielen»: Dr. Peter Lenz, Stiftungsratspräsident von Fondation Botnar, Prof. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel, und ETH-Präsident Prof. Lino Guzzella. (Bild: Universität Basel, Peter Hauck)
«Wir wollen Wirkung für Kinder und Jugendliche erzielen»: Dr. Peter Lenz, Stiftungsratspräsident von Fondation Botnar, Prof. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel, und ETH-Präsident Prof. Lino Guzzella. (Bild: Universität Basel, Peter Hauck)

«Kinder und Jugendliche sind wichtige Pfeiler der Gesellschaft. Wir möchten sie befähigen, ihr Leben erfolgreich zu gestalten und aktiv zu einer positiven Entwicklung beizutragen. Das BRCCH wird dazu viele neue Lösungen beisteuern», sagt Dr. Peter Lenz, Stiftungsratspräsident von Fondation Botnar.

Das Engagement im BRCCH stellt für die 2003 gegründete Stiftung eine Schwerpunktinvestition dar. In der Einführungsphase von neu entwickelten Lösungen stellt Fondation Botnar dem BRCCH seine Netzwerke in verschiedenen Städten unter anderem in Tansania und Rumänien zur Verfügung.

Standort Basel

Das Forschungszentrum nimmt seine operative Tätigkeit Anfang 2019 in Basel auf und wird schrittweise aufgebaut. Die Stadt ist mit ihrer Universität, dem Departement für Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich und vielen hoch innovativen Unternehmen in den Bereichen Biotech und Life Sciences der prädestinierte Standort für das BRCCH.


Weitere Auskünfte

Weitere Informationen und Download von Bildern: www.brcch.org

Ein druckfähiges Bild zu dieser Medienmitteilung findet sich auch in der Mediendatenbank.

Fondation Botnar

Fondation Botnar ist eine 2003 gegründete Schweizer Stiftung mit Sitz in Basel und führt das philantropische Vermächtnis der Familie Botnar fort. Die Stiftung setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen in stark wachsenden Städten weltweit ein. Sie wirkt dabei als Katalysator, setzt auf Partnernetzwerke und investiert in Lösungen, die digitale Innovationen einsetzen und fördern, darunter insbesondere auch künstliche Intelligenz. Fondation Botnar ist Mitglied des Dachverbands SwissFoundations der Schweizer Förderstiftungen.

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