Heute lanciert die Europäische Kommission ihre Flaggschiff-Initiative zur Erforschung von Quantentechnologien. Daran beteiligt sind auch drei Forschungsgruppen des Departements Physik der Universität Basel. Das mit einer Milliarde Euro ausgestattete Forschungs- und Technologieförderprogramm hat zum Ziel, durch die Ausnutzung von Quanteneffekten eine radikal neue und leistungsfähige Quantentechnologie zu entwickeln.
Seit Jahren versuchen Wissenschaftler das Klima der Vergangenheit zu ermitteln, um Vorhersagen zu zukünftigen Klimabedingungen treffen zu können. Nun ist es gelungen, die Methodik zur Klimarekonstruktion mithilfe fossiler Mikroben zu verbessern. Dazu analysierten Wissenschaftler unter Leitung der Universität Basel Sedimente in über 30 Schweizer Seen. Die Ergebnisse lassen sich auf Seen weltweit anwenden, wie die Wissenschaftler in PNAS berichten.
Gestern Abend hat der Universitätsrat der Universität Basel die Wiederwahl der Rektorin Prof. Andrea Schenker-Wicki bestätigt. Zuvor war die Rektorin von der Regenz mit überwältigendem Mehr für weitere vier Jahre gewählt worden.
Wie ist es möglich, dass sich im Gehirn so unterschiedliche und hoch spezifische Nervenzellen bilden? Ein mathematisches Modell von Forschern am Biozentrum der Universität Basel zeigt, dass es unterschiedliche Varianten von Genen sind, die per Zufall eine solche Vielfalt ermöglichen. Trotz der Menge an neugebildeten Nervenzellen können die Genvarianten Neuronen individuell und präzis für ihre spezifische Funktion ausrüsten.
Die Universität Basel und die ETH Zürich haben heute gemeinsam das Botnar Research Centre for Child Health (BRCCH) in Basel gegründet. In diesem bringen sie hervorragende Wissenschaft und klinische Forschung aus verschiedenen Fachgebieten zusammen, um neue Methoden und digitale Innovationen für den weltweiten Einsatz in der Pädiatrie zu entwickeln. Das BRCCH wird durch einen Beitrag von CHF 100 Mio. seitens Fondation Botnar (Basel) finanziert.
Distributed-Ledger-Technologien mit dezentralen Transaktionssystemen haben das Potenzial, die Finanzwelt grundlegend zu verändern. Um die Forschung auf diesem Gebiet zu verstärken, hat das Rektorat der Universität Basel den Ökonomen Fabian Schär zum Assistenzprofessor ernannt. Finanziert wird diese Stiftungsprofessur von der Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG.
Es existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben nun sechs Studien zur Wirkung von Hustenmitteln untersucht, wobei keine der evaluierten Behandlungen einen deutlichen Nutzen bei der Heilung von subakutem Husten zeigte.
Kommenden Montag, 17. September, beginnt an der Universität Basel für 12'066 Studierende und Doktorierende das Herbstsemester 2018. Über 1700 Neueintretende sind zu einer Studienbeginnfeier eingeladen, darunter 1350 junge Frauen und Männer, die ihr Bachelorstudium beginnen.
Mit einer neuen Methode lässt sich erstmals ein individueller Fingerabdruck von stromleitenden Randkanälen erstellen, wie sie in neuartigen Materialien wie zum Beispiel topologischen Isolatoren vorkommen.