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Universität Basel

03. August 2016

Bessere Kontrastmittel dank Nanopartikeln

Wissenschaftler der Universität Basel haben Nanopartikel entwickelt, die als Kontrastmittel in der Magnetresonanztomographie zum Einsatz kommen können. Im Unterschied zu herkömmlichen Substanzen bieten die neuartigen Nanopartikel rund zehnfach höheren Kontrast und besitzen das Potenzial, auf unterschiedliche Gewebearten zu reagieren. Die Zeitschrift «Chemical Communications» hat die Resultate veröffentlicht.

Kontrastmittel verbessern die Darstellung bei bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT). Strukturen im Körper können mithilfe von Kontrastmitteln besser dargestellt werden, jedoch geben herkömmliche Mittel oft keinen ausreichenden Kontrast, um Erkrankungen bereits in sehr frühen Stadien sichtbar zu machen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Kontrastmittel die spezifische biochemische Umgebung nicht erkennen können. Forschende am Departement für Chemie der Universität Basel haben nun Nanopartikel entwickelt, die als «intelligente» Kontrastmittel in MRTs zum Einsatz kommen könnten.

Viele Kontrastmittel basieren auf dem Metall Gadolinium, das in das Blut injiziert wird und so in das Gewebe gelangt, um bei der  MRT-Untersuchung Organe besser sichtbar zu machen. Das giftige Gadolinium wird an eine Trägersubstanz gebunden, damit es für den Menschen ungefährlich bleibt. Neue effizientere Kontrastmittel mit geringerer Gadolinium-Konzentration bedeuten einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Diagnosemethoden und der Prognosen für den Patienten.

Intelligente Nanopartikel als Kontrastmittel

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