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Universität Basel

17. Januar 2017

Erneuerbare Energien: Übergang zu marktnaher Förderung frühzeitig planen

Wenn die Schweiz die Entwicklung ihrer Stromversorgung eigenständig steuern möchte, ist eine weitere Förderung erneuerbarer Energien nach Auslaufen der kostendeckenden Einspeisevergütung sinnvoll. Denn das geplante Klima- und Energielenkungssystem wird diese Rolle nicht vollständig übernehmen können und sollte daher mit anderen Instrumenten ergänzt werden. Zu diesem Schluss kommen Forschende des Schweizer Energieforschungszentrums SCCER CREST mit Leading House an der Universität Basel in einem White Paper.

Swiss Competence Center for Energy Research CREST

Das Competence Center for Research in Energy, Society and Transition (CREST) trägt zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 bei, indem es detaillierte, forschungsbasierte Handlungsempfehlungen er-arbeitet. Diese Empfehlungen sollen dabei helfen, die Energienachfrage zu reduzieren, Innovationen zu fördern und den Anteil der regenerativen Energieerzeugung in einer kosteneffizienten Weise zu erhöhen. In CREST arbeiten Forschungsgruppen aus neun grossen Schweizer Forschungsinstitutionen zusammen, die gemeinsam die Handlungsfelder Wirtschaft, Umwelt, Recht und Verhalten abdecken.

CREST ist eines der acht Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER), mit denen der Bund die Forschung im Hinblick auf die Energiewende stärken möchte. Seit 2013 ist CREST ein Teil des thematischen Schwerpunkts Nachhaltigkeits- und Energieforschung an der Universität Basel. Ende vergangenen Jahres hat die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) die Förderung der acht SCCER bis Ende 2020 verlängert.

Thematischer Schwerpunkt
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