Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Dabei setzen Forschende der Universität Basel und der ETH Zürich auf ein Virus, welches speziell Bakterien abtötet.
Die Literaturwissenschaftlerinnen Moniek Kuijpers und Tina Ternes untersuchen, wie sich gemeinsames Lesen auf das Wohlbefinden von Menschen auswirkt. Anlässlich des Schweizer Vorlesetag am 27. Mai geben sie Einblick in ihre Forschung und berichten von persönlichen Erfahrungen.
Die Universität Basel wurde im Februar 2026 offiziell in die Europäische Universitätsallianz EPICUR aufgenommen. Rektorin Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki erläutert die Rolle europäischer Hochschulallianzen im 21. Jahrhundert und die damit verbundenen Perspektiven für die Basler Universitätsangehörigen.
Seen übernehmen eine wichtige Filterfunktion im Ökosystem: Sie entfernen überschüssigen Stickstoff aus dem Wasser. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Basel und der Eawag zeigt nun, dass der Klimawandel diese natürliche Reinigungsleistung schwächen könnte. Das hätte Folgen bis in Küstenökosysteme der Meere.
Die Regenz diskutierte die Kriterien, nach denen die Nachfolge von Rektorin Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki beurteilt werden soll. Zudem kündigte Vizerektorin Prof. Dr. Nadja Braun Binder an, dass sie nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht.
Gesundheitsfachpersonen soll nicht nur die Herausforderungen der Klimakrise kennen, sondern sich auch aktiv für einen Wandel einsetzen – zum Wohle der Gesundheit. Dieses Ziel verfolgt das Projekt PHUSE unter der Leitung der Universität Basel.
Der Universitätsrat hat Prof. Dr. Dr. Heinz Läubli zum Klinischen Professor für Zelluläre Therapien an der Medizinischen Fakultät ernannt.
Verschiedene Schnabel- und Kieferformen sind sichtbare Beispiele dafür, wie sich Tierarten an verschiedene Nahrungsquellen angepasst haben. Wie die Ernährung selbst die Zusammensetzung des Darmgewebes prägt, zeigen Forschende nun am Beispiel der artenreichen Buntbarsche im Fachjournal «Nature».
Eine Blutstammzellenspende kann das Leben von Leukämie-Betroffenen retten. Medikamente lösen Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung die Stammzellenspende gezielt unterstützen könnte.