Forschende der Universität Basel präsentieren ihre Arbeit am Marktstand der Universität Basel
Am Sissacher Herbstmarkt erzählt Professorin Patricia Holm Kindern von ihrem Forschungsprojekt zur Verbreitung von Mikroplastik im Einzugsgebiet des Rheins. (Foto: Universität Basel)
Die Universität Basel ist jeden Herbst im Kanton Basel-Landschaft unterwegs: Mit der Aktion «Uni am Markt» besucht sie zwischen September und November zahlreiche Herbstmärkte im Baselbiet und präsentiert aktuelle Forschungsprojekte direkt vor Ort am Marktstand der Universität.
Unter dem Arbeitstitel "Gesund, umsorgt und medizinisch gut betreut im Alter" präsentieren diesen Herbst folgende Forschungsgruppen der Universität Basel ihre Arbeit am Marktstand der Universität:
INSPIRE-Act mit Prof. Dr. Sabine M. De Geest, Institut für Pflegewissenschaft
Longevity mit Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari, Universitäre Altersmedizin
Hospital@Home mit Prof. Dr. Jens Eckstein, Universitätsspital Basel
An diesen Herbstmärkten nimmt die Universität Basel teil und lädt die Marktbesuchenden zum Austausch und zur Diskussion mit den Mitgliedern der Forschungsgruppen ein:
26. und 27. September 2026, Reigoldswil
30. September 2026, Liestal
7. Oktober 2026, Gelterkinden
27. Oktober 2026, Reinach
18. November 2026, Sissach
Veranstalter:
Universität Basel, Kommunikation & Marketing
Mord, Betrug und Hexerei. Medea findet sich in der Fremde betrogen, allein gelassen und zur Zielscheibe der Mächtigen geworden. Ihre Emanzipation stellt die ganze Stadt auf den Kopf.
Für seine Adaption verlegt das Unitheater Basel die Handlung des Euripides-Dramas ins 16. Jahrhundert, in die Zeit der Hexenverfolgung und strahlenden Ritter. Mit klirrendem Stahl treffen die Überzeugungen und Ideale auf der Bühne aufeinander. Wer darf Gewalt ausüben und zu welchem Zweck?
Aufführungen
Die Aufführungen finden am 24., 25. und 26. September sowie am 1., 2. und 3. Oktober statt. Türöffnung: 19.30 Uhr.
Tickets
Kollekte nach Richtpreisen: 5 / 25 / 35 Franken. Ticketreservierung online auf Eventfrog.
University of Basel, Kollegienhaus, Lecture Hall 120, Petersplatz 1, 4051 Basel
Medizin & Gesundheit
Children Are Not Small Adults: Bringing AI to Child Health
Public inaugural lecture by Professor Ece Özkan Elsen, Basel Research Centre for Child Health
(Image: BRCCH)
The BRCCH cordially invites you to the inaugural lecture of Prof Ece Özkan Elsen, who holds a BRCCH professorship in Paediatric Digital Health Data Analysis. In her talk, Prof Özkan Elsen will present her vision for AI models built for children rather than adapted from adults.
While medical AI has transformed adult diagnostics, children have largely been left behind: most tools have been developed and validated in adults and transfer poorly to children, whose development and clinical needs differ fundamentally from those of adults.
She will describe how her group develops AI specifically for paediatric care from the outset, working with data that are limited, noisy, and distributed across medical imaging, laboratory values, and clinicians’ notes. Her work aims to build models that clinicians can interpret and trust, while ensuring that they remain robust and reliable in everyday clinical practice.
Drawing on her work in medical imaging and multimodal learning, she will show why child health calls for methods of its own, not a smaller version of adult medicine. She will close with a broader outlook on how building AI this way can extend its benefits to patient populations that current models too often overlook.
Ece Özkan Elsen
Professor Ece Özkan Elsen is the BRCCH Professor in Paediatric Digital Health Data Analysis and is based at the Department of Biomedical Engineering at the University of Basel. She develops machine learning methods that are easy to interpret, fair, and generalizable for paediatric care. In 2018, she obtained her PhD in Electrical Engineering from ETH Zurich, where she continued her research activities as postdoctoral fellow before moving to the Massachusetts Institute of Technology in the USA. In addition to her academic experience, Prof Özkan Elsen has also worked as a data and analytics consultant for companies in the private sector.
Schedule
Welcome by Prof Daniel Müller, Co-Director of the BRCCH
Lecture delivered by Prof Ece Özkan Elsen, University of Basel: "Children Are Not Small Adults: Bringing AI to Child Health"
Ecological Encounters: Skin, Cognition and Technology
NOMIS Lecture by Janina Wellmann
Microscopy of human skin, Gérard de Lairesss In Govard Bidloo, Anatomia humani corporis, Amsterdam 1685, tab. 4, fig. 6
Human skin delineates the outer appearance of the individual, separating the body from its surroundings. In cultural and literary discourse, the modern individual is defined by its demarcation of self and non-self. Contemporary philosophy and theories of mind, by contrast, have recently introduced the term “skin bag” to critique the confinement of humans to their body proper. They argue that the human mind, especially, extends naturally to include artificial technologies. While both positions may propagate different visions of human nature (and its future), they share a common misconception of the skin. Neither a boundary walling off the organism from its environments, nor an interface for technological appendices, the skin is a living, ecological host, enabling life by sustaining the life of other organisms, and weaving the individual into the collective.
In my lecture, I will discuss contemporary insights of microbiome research into the vulnerable surfaces of our bodies, how inside and outside become convoluted, and how the ecological conception of skin transforms dualist imaginaries of mind and body, nature and culture, individual and collective.
Veranstalter:
eikones - Center for the Theory and History of the Image,...
Naturhistorisches Museum Basel, Augustinergasse 2, 4051 Basel, Aula
Medizin & Gesundheit
Vom Zahntrauma bis zum Zahnersatz - regenerative und prothetische Strategien
Öffentliche Habilitationsverlesung von PD Dr. med. dent. Lucia Zaugg, Privatdozentin für Rekonstruktive Zahnmedizin, Universität Basel, Medizinische Fakultät
Einladung an die hohen Behörden, die Lehrenden der Universität, die Studierenden und alle an der Wissenschaft Interessierten zu den öffentlichen Antritts- und Habilitationsvorlesungen der Medizinischen Fakultät der Universität Basel.
Mit anschliessendem Apéro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1, 4051 Basel, Hörsaal 115
Fachübergreifend
Falsche Götter? Zur Transformation apokalyptischer Gottesbilder im Dispensationalismus
Öffentliche Ringvorlesung von Prof. Dr. Moisés Mayordomo, Universität Basel, Theologie, im Rahmen der Ringvorlesung "Falsche Götter / False Gods"
Bild: zVg
Die öffentliche Ringvorlesung “Falsche Götter” ist in das Rahmenprogramm der Oper „Moses und Aron“ von Arnold Schönberg eingebettet, die an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. im Herbst 2026 und im Frühjahr 2027 aufgeführt wird. Inspiriert von der zentralen Bedeutung des Goldenen Kalbes als Ursache kollektiver Exzesse in der Oper, wird der Leitbegriff „Falsche Götter“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die 13 Vorträge verbinden Beiträge aus Theologie und Religionswissenschaft mit soziologischen, wirtschaftswissenschaftlichen und demokratietheoretischen Ansätzen sowie aktuellen Fragestellungen, etwa zur Rolle künstlicher Intelligenz als Projektionsfläche quasi-religiöser Erwartungen. Die Veranstaltung behandelt Formen und Inhalte von Sakralisierung und deren gesellschaftliche, politische und technologische Konsequenzen im 21. Jahrhundert.
Studierende und Interessierte profitieren von der Möglichkeit, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven vergleichend zu erschliessen, diese kritisch zu reflektieren und eigenständig zu synthetisieren.
Veranstalter/in: Prof. Dr. Alfred Bodenheimer und Judith Beckschäfer
Diese Ringvorlesung ist Teil von „Auf in die Wüste“, einem umfangreichen Diskurs-, Begegnungs- und Rahmenprogramm, das die Aufführungen der Oper "Moses und Aron" von Arnold Schönberg an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. begleitet und ergänzt.
Veranstalter:
Universität Basel, Zentrum für Jüdische Studien
Forschende der Universität Basel präsentieren ihre Arbeit am Marktstand der Uni Basel
Am Sissacher Herbstmarkt erzählt Professorin Patricia Holm Kindern von ihrem Forschungsprojekt zur Verbreitung von Mikroplastik im Einzugsgebiet des Rheins. (Foto: Universität Basel)
Die Universität Basel ist jeden Herbst im Kanton Basel-Landschaft unterwegs: Mit der Aktion «Uni am Markt» besucht sie zwischen September und November zahlreiche Herbstmärkte im Baselbiet und präsentiert aktuelle Forschungsprojekte direkt vor Ort am Marktstand der Universität.
Unter dem Arbeitstitel "Gesund, umsorgt und medizinisch gut betreut im Alter" präsentieren diesen Herbst folgende Forschungsgruppen der Universität Basel ihre Arbeit am Marktstand der Universität:
INSPIRE-Act mit Prof. Dr. Sabine M. De Geest, Institut für Pflegewissenschaft
Longevity mit Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari, Universitäre Altersmedizin
Hospital@Home mit Prof. Dr. Jens Eckstein, Universitätsspital Basel
An diesen Herbstmärkten nimmt die Universität Basel teil und lädt die Marktbesuchenden zum Austausch und zur Diskussion mit den Mitgliedern der Forschungsgruppen ein:
26. und 27. September 2026, Reigoldswil
30. September 2026, Liestal
7. Oktober 2026, Gelterkinden
27. Oktober 2026, Reinach
18. November 2026, Sissach
Veranstalter:
Universität Basel, Marketing & Event
Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1, 4051 Basel, Hörsaal 102
Gesellschaft & Kultur
Allegra! Rätoromanische ‹Gedichte aus den ersten Wörtern›
Öffentlicher Vortrag von Dr. Angelika Overath im Rahmen der Ringvorlesung «Literaturen der Schweiz»
(Illustration: Yvonne Rogenmoser)
Die Schweiz ist ein Land vieler Sprachen, Kulturen und literarischer Traditionen. Die Ringvorlesung beleuchtet diese Vielfalt aus einer interphilologischen Perspektive und lädt dazu ein, bekannte und weniger bekannte Literaturen der Schweiz neu zu entdecken.
Die geographische Lage der Schweiz zwischen grossen europäischen Sprachräumen und ihre Geschichte als Transit-, Migrations- und zugleich Rückzugsraum haben ihre Literaturen geprägt. Zur sprachlichen Vielfalt gehören neben Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch auch die zahlreichen Formen des Schweizerdeutschen. Hinzu kommt eine bedeutende postmigrantische Literatur, in der mehrfache Sprach- und Kulturbindungen zum Ausdruck kommen.
Auch international renommierte Autorinnen und Autoren fanden in der Schweiz zeitweise Zuflucht oder eine Wahlheimat – von Jean-Jacques Rousseau und Mary Shelley über Hermann Hesse, Thomas Mann und Vladimir Nabokov bis zu Patricia Highsmith und Donna Leon.
Die Ringvorlesung erkundet diese historische und kulturelle Spannweite exemplarisch. Die interphilologische Perspektive soll etablierte Kanonisierungsmuster aufbrechen und den Blick für die ästhetische Vielfalt und «Ungleichzeitigkeit» literarischer Entwicklungen schärfen. Zugleich versteht sich die Reihe als Einladung zu neuen Entdeckungen und Lektüren.
Die Vorlesungsreihe wird durch die Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel gefördert.
Veranstalter:
Departement Sprach- und Literaturwissenschaften
Der Kalender der Universität Basel listet Veranstaltungen auf, die von der Universität Basel, ihren zahlreichen Einheiten sowie von akkreditierten studentischen Organisationen und assoziierten Institutionen angeboten werden. Sie sprechen ein grösseres Publikum an, sind öffentlich und für alle zugänglich. In der Regel ist der Eintritt frei.
Sie können Ihren Anlass ebenfalls im Veranstaltungskalender eintragen lassen, sofern er die oben genannten Kriterien erfüllt. Senden Sie dazu Titel, Kurztext, Zeit, Ort, Veranstalter, Link auf Webseite und falls vorhanden Foto (JPG) und Programmflyer (PDF) an E-Mail: agenda@unibas.ch