Zur Ausstellung:
Die alte Eidgenossenschaft war schon in der frühen Neuzeit vielfältig vernetzt in Europa und darüber hinaus. Eher wenig bekannt sind die kulturellen Beziehungen der alten Schweiz mit England, denen diese Ausstellung nachspürt. Zentrales Motiv ist dabei die Reise, im Sinne der Mobilität und Migration von Personen, aber auch von Briefen, Büchern und Gedanken. Zum einen kommen die konkreten Bedingungen und Herausforderungen einer Reise in der frühen Neuzeit zur Sprache. Zum anderen die Tatsache, dass Reisende ihre Heimat mitnehmen, die Kontakte behalten beziehungsweise spielen lassen, andere Personen nachziehen, zahlreiche Begegnungen erleben, etwas mitbringen und – oft verändert – zurückkehren.
In diesem Kontext bedeutet «London Calling», dass Engländer zu Besuch kommen, oft um mit reformierten Theologen zusammenzuarbeiten, und umgekehrt, dass Schweizer Geistliche und Gelehrte dem Ruf der grossen Stadt London folgen, einem Zentrum von Wissenschaft und Kultur mit grosser Ausstrahlung.
Vernissage, Begrüssung:
- Dr. Alice Keller, Direktorin UB Basel
Vorträge:
- Prof. Dr. Simona Boscani-Leoni: «Zwischen London und den Alpen: Die Anglo-Swiss connection im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts»
- Stefanie Heeg, Universität Basel: «Auf den Spuren Schweizer Londonreisender»
Apéro im Anschluss
Eine Ausstellung zum Forschungsprojekt «SwissBritNet: Swiss-British Cultural Exchange and Knowledge Networks, 1600–1780» (6/2023–5/2027), gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds
Leitung:
- Prof. Dr. Ina Habermann und Prof. Dr. Lukas Rosenthaler (alle Universität Basel), www.swissbritnet.ch
Kurator*innen:
- Prof. Dr. Ina Habermann,
- Prof. Dr. Stefanie Heeg,
- Prof. Dr. Regula Hohl
- Prof. Dr. Philippe Bernhard Schmid (alle Universität Basel)
Ausstellungsgrafik:
- Stauffenegger + Partner, Basel
Dauer:
- 13. Februar bis 20. Mai 2026
Organizer:
Universitätsbibliothek Basel
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