Die Universität Basel erhält den Zuschlag für zwei neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) im Bereich der Antibiotikaforschung und der Quantentechnologie. Der Bund unterstützt die beiden Programme mit insgesamt rund 34 Mio. Franken in der ersten Förderphase bis 2024. Die Zahl der NFS mit der Universität Basel als «Leading House» steigt somit auf drei.
Drei Forschende der Universität Basel erhalten einen der begehrten ERC Consolidator Grants vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Die geförderten Projekte kommen aus dem Biozentrum, der Chemie und der Physik und erhalten insgesamt rund 6,7 Millionen Euro über fünf Jahre.
Helferproteine in menschlichen Zellen gehen eine dynamische Verbindung mit dem Parkinson-Protein α-Synuclein ein. Wird die Beziehung zu diesen «Leibwächtern» gestört, kommt es zu Zellschäden und zur Entstehung der für Parkinson typischen Lewy-Körperchen.
Gesundheits-Apps könnten besser auf die individuellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten zugeschnitten werden. Denn ein neues Analyseverfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens erlaubt es, die Wirksamkeit von Smartphone-basierten Interventionen präziser vorherzusagen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Basel im Fachmagazin «Journal of Affective Disorders».
Mit einem Festakt hat die Universität Basel am Freitag, 29. November 2019, zum 559. Mal ihren Dies academicus begangen. Zu den sieben neuen Ehrendoktoren gehören der Oboist und Komponist Heinz Holliger und der Zürcher Aids-Arzt Ruedi Lüthy. Weitere Ehrenpromotionen gingen an den Pfarrer Martin Stingelin, den Unternehmer Klaus Endress sowie an drei Forscher aus den USA: den Juristen Bryan A. Stevenson, den Zellbiologen Randy W. Schekman und den Psychologen Jerome R. Busemeyer.
Bei der Bewertung von Nutzen und Kosten von medizinischen Behandlungen sollen Massnahmen am Lebensende und von Schwerkranken Vorrang erhalten. Dies empfiehlt eine Studie des Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Stefan Felder von der Universität Basel.
Dringen Krankheitserreger in die Körperzellen ein, bekämpft unser Körper sie mit verschiedenen Methoden. Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat nun erstmals zeigen können, wie eine Pumpe in den Zellen die eingedrungenen Erreger in Schach hält. Wie die Forscher in «Science» berichten, erzeugt diese einen Magnesiummangel und hemmt dadurch das Bakterienwachstum.
Lärm ist nicht gleich Lärm – und selbst eine stille Umgebung hat nicht denselben Effekt wie das sogenannte weisse Rauschen. Bei einem kontinuierlichen weissen Geräusch wird das Hören von reinen Tönen sogar präziser, wie Forschende der Universität Basel in einer Studie in «Cell Reports» zeigen. Ihre Erkenntnisse könnten in der Weiterentwicklung von Hörprothesen Anwendung finden.
Der tschechisch-israelische Mathematiker Assaf Naor erhält den mit 100'000 Franken dotierten internationalen Ostrowski-Preis für höhere Mathematik 2019. Die Auszeichnung geht auf den Mathematikprofessor Alexander M. Ostrowski zurück, der an der Universität Basel gelehrt hat.