Dringen Krankheitserreger in die Körperzellen ein, bekämpft unser Körper sie mit verschiedenen Methoden. Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat nun erstmals zeigen können, wie eine Pumpe in den Zellen die eingedrungenen Erreger in Schach hält. Wie die Forscher in «Science» berichten, erzeugt diese einen Magnesiummangel und hemmt dadurch das Bakterienwachstum.
Lärm ist nicht gleich Lärm – und selbst eine stille Umgebung hat nicht denselben Effekt wie das sogenannte weisse Rauschen. Bei einem kontinuierlichen weissen Geräusch wird das Hören von reinen Tönen sogar präziser, wie Forschende der Universität Basel in einer Studie in «Cell Reports» zeigen. Ihre Erkenntnisse könnten in der Weiterentwicklung von Hörprothesen Anwendung finden.
Der tschechisch-israelische Mathematiker Assaf Naor erhält den mit 100'000 Franken dotierten internationalen Ostrowski-Preis für höhere Mathematik 2019. Die Auszeichnung geht auf den Mathematikprofessor Alexander M. Ostrowski zurück, der an der Universität Basel gelehrt hat.
Die akute myeloische Leukämie (AML) bei Kindern ist eine seltene, aber schwere Krankheit. Forschende von der Universität Basel und dem Gustave Roussy Institute in Paris haben Anhaltspunkte dafür gefunden, warum gewisse Formen der Krankheit vor allem bei Kleinkindern vorkommen.
Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie.
Die Vorsitzenden der fünf Eucor-Universitäten sowie sieben Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Gebietskörperschaften haben in Freiburg ein Signal für eine intensivere, grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein gesetzt.
Was genau passiert bei der Entwicklung von Mensch und Tier? Wofür ist Muskeltraining gut und warum werden unsere Zellen alt? Am 5. November 2019 startet das Biozentrum der Universität Basel mit «Einblicke Biozentrum» eine neue öffentliche Vortragsreihe über aktuelle Forschungsthemen.
Weltweit steigt die Nachfrage nach komplementärmedizinischen Verfahren. Um die Forschung in diesem Bereich zu stärken, hat die Universität Basel den Biologen Carsten Gründemann zum neuen Assistenzprofessor für translationale Komplementärmedizin ernannt. Die Professur ist am Departement für Pharmazeutische Wissenschaften angesiedelt und wird in den kommenden fünf Jahren von einem Konsortium aus neun Förderern mit rund drei Millionen Franken finanziert.
Chemiker der Universität Basel haben erfolgreich zwei komplexe Naturstoffe aus der Klasse der sogenannten Dithioketopiperazine (DTPs) hergestellt. Ihre kurze Syntheseroute basiert im Schlüsselschritt auf der Methode der «C-H-Aktivierung». Auf diesem Weg konnten die beiden Naturstoffe Epicoccin G und Rostratin A in hohen Ausbeuten erzeugt werden, wie die Forschenden in der Fachzeitschrift «Journal of the American Chemical Society» berichten.