Was ist noch brauchbar und was kann entsorgt werden? Vor dieser kniffligen Aufgabe stehen auch Zellen. Forschende vom Biozentrum der Universität Basel haben nun eine zelluläre Maschinerie entdeckt, FERARI genannt, die noch brauchbare Proteine fürs Recycling aussortiert. In «Nature Cell Biology» erklären sie, wie FERARI arbeitet und was so besonders daran ist.
Informationen zu einem Kunstwerk haben keinen Einfluss auf das ästhetische Erlebnis von Museumsbesucherinnen und -besuchern. Viel stärker wirken sich die Eigenschaften eines Gemäldes selbst auf die Betrachtenden aus. Zu diesem Schluss kommen Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer neuen Studie.
Das Herz, das Wetter und die Vögel – das sind einige der Themen der diesjährigen Kinder-Uni in Basel und Liestal. Die fünf Vorlesungen im April und Mai sind für alle neugierigen Mädchen und Buben zwischen 8 und 12 Jahren bestimmt. Rund 1000 Plätze hat es – ab Dienstagmittag kann man sich online anmelden.
Das Sexualleben von zwittrigen Tieren ist durch eine fundamentale Frage bestimmt: Wer übernimmt die weibliche Rolle und gibt die kostspieligen Eizellen her? Hamletbarsche entgehen dem Dilemma durch einen gegenseitigen Eiertausch. Was es braucht, damit dieser komplexe Handel funktioniert, haben Wissenschaftler nun mithilfe mikroökonomischer Modelle analysiert. Die Ergebnisse liegen in «The American Naturalist» vor.
Forschenden der Universität Basel haben molekulare Fabriken entwickelt, die die Natur nachahmen. Dafür haben sie künstliche Organellen in mikrometergrosse, natürliche Bläschen (Vesikel) verpackt, die von Zellen produziert werden.
Der gleichzeitige Einsatz von Antikörpern, die auf zwei verschiedenen Wirkungsmechanismen beruhen, führt zu einer effektiveren Zerstörung von Tumoren. Davon profitieren könnten vor allem Patientinnen und Patienten mit Tumoren, die nicht auf die bereits verfügbaren Immuntherapie-Behandlungen ansprechen.
Neuer Professor für Kirchen- und Theologiegeschichte wird Prof. Dr. Martin Kessler und neuer Assistenzprofessor für Grundlagenforschung der Biologie von Infektionskrankheiten der Armut am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut Prof. Dr. Nicolas Brancucci.
Im Herbstsemester 2019 haben sich 12'811 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen. Die Zahl der Studienanfänger auf Bachelorniveau hat um rund 180 Eintritte zugenommen, und auch die Einschreibungen auf Master- und Doktoratsstufe verzeichnen ein stetes Wachstum.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt drei neue Assistenzprofessuren an die Universität Basel. Die Projekte stammen aus den Fachbereichen Biomedical Engineering, Nahoststudien sowie aus der Augenforschung und werden im Schnitt mit je 1,6 Mio. Franken gefördert.