Neuer Professor für Kirchen- und Theologiegeschichte wird Prof. Dr. Martin Kessler und neuer Assistenzprofessor für Grundlagenforschung der Biologie von Infektionskrankheiten der Armut am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut Prof. Dr. Nicolas Brancucci.
Im Herbstsemester 2019 haben sich 12'811 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen. Die Zahl der Studienanfänger auf Bachelorniveau hat um rund 180 Eintritte zugenommen, und auch die Einschreibungen auf Master- und Doktoratsstufe verzeichnen ein stetes Wachstum.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt drei neue Assistenzprofessuren an die Universität Basel. Die Projekte stammen aus den Fachbereichen Biomedical Engineering, Nahoststudien sowie aus der Augenforschung und werden im Schnitt mit je 1,6 Mio. Franken gefördert.
Die Universität Basel erhält den Zuschlag für zwei neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) im Bereich der Antibiotikaforschung und der Quantentechnologie. Der Bund unterstützt die beiden Programme mit insgesamt rund 34 Mio. Franken in der ersten Förderphase bis 2024. Die Zahl der NFS mit der Universität Basel als «Leading House» steigt somit auf drei.
Drei Forschende der Universität Basel erhalten einen der begehrten ERC Consolidator Grants vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Die geförderten Projekte kommen aus dem Biozentrum, der Chemie und der Physik und erhalten insgesamt rund 6,7 Millionen Euro über fünf Jahre.
Helferproteine in menschlichen Zellen gehen eine dynamische Verbindung mit dem Parkinson-Protein α-Synuclein ein. Wird die Beziehung zu diesen «Leibwächtern» gestört, kommt es zu Zellschäden und zur Entstehung der für Parkinson typischen Lewy-Körperchen.
Gesundheits-Apps könnten besser auf die individuellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten zugeschnitten werden. Denn ein neues Analyseverfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens erlaubt es, die Wirksamkeit von Smartphone-basierten Interventionen präziser vorherzusagen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Basel im Fachmagazin «Journal of Affective Disorders».
Mit einem Festakt hat die Universität Basel am Freitag, 29. November 2019, zum 559. Mal ihren Dies academicus begangen. Zu den sieben neuen Ehrendoktoren gehören der Oboist und Komponist Heinz Holliger und der Zürcher Aids-Arzt Ruedi Lüthy. Weitere Ehrenpromotionen gingen an den Pfarrer Martin Stingelin, den Unternehmer Klaus Endress sowie an drei Forscher aus den USA: den Juristen Bryan A. Stevenson, den Zellbiologen Randy W. Schekman und den Psychologen Jerome R. Busemeyer.
Bei der Bewertung von Nutzen und Kosten von medizinischen Behandlungen sollen Massnahmen am Lebensende und von Schwerkranken Vorrang erhalten. Dies empfiehlt eine Studie des Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Stefan Felder von der Universität Basel.