Weltweit steigt die Nachfrage nach komplementärmedizinischen Verfahren. Um die Forschung in diesem Bereich zu stärken, hat die Universität Basel den Biologen Carsten Gründemann zum neuen Assistenzprofessor für translationale Komplementärmedizin ernannt. Die Professur ist am Departement für Pharmazeutische Wissenschaften angesiedelt und wird in den kommenden fünf Jahren von einem Konsortium aus neun Förderern mit rund drei Millionen Franken finanziert.
Chemiker der Universität Basel haben erfolgreich zwei komplexe Naturstoffe aus der Klasse der sogenannten Dithioketopiperazine (DTPs) hergestellt. Ihre kurze Syntheseroute basiert im Schlüsselschritt auf der Methode der «C-H-Aktivierung». Auf diesem Weg konnten die beiden Naturstoffe Epicoccin G und Rostratin A in hohen Ausbeuten erzeugt werden, wie die Forschenden in der Fachzeitschrift «Journal of the American Chemical Society» berichten.
Die neue Strategie der Universität Basel setzt auf eine Exzellenz in Forschung und Lehre, moderne Governance, Nutzung der Standortvorteile und Förderung der Innovation.
Die Universität Basel besetzt die Professur für Kulturanthropologie und Geschlechterforschung mit zwei Personen im Jobsharing: Ernannt wurden Prof. Dr. Marion Schulze und Prof. Dr. Alain Müller als Assistenzprofessorin und -professor.
Ende September beginnt ein neuer offener Online-Kurs an der Universität Basel – diesmal mit dem Thema Allergien. Der dreiwöchige Kurs in englischer Sprache mit der Lern-Plattform FutureLearn ist kostenlos zugänglich.
Im Stoffwechsel der Immunzellen von Patientinnen und Patienten mit defektem Abwehrsystem ist die Zellatmung stark erhöht. Dies führt zu Entzündungen, wie Forschende von Universität und Universitätsspital Basel berichten.
Kommenden Montag beginnt an der Universität Basel für 12’015 Studierende und Doktorierende das Herbstsemester 2019. Fast 1800 Neueintretende sind zu einer Studienbeginnfeier eingeladen, darunter 1465 junge Frauen und Männer, die ihr Bachelorstudium beginnen. Damit ist die Anzahl der Studienanfänger gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen.
Diversität am Arbeitsplatz gilt als sehr wünschenswert, bei der konkreten Umsetzung hapert es aber noch häufig. Eine neue Studie zeigt, dass Menschen Diversität eher bei anderen favorisieren, für sich selber es dagegen vorziehen, mit Personen zusammenzuarbeiten, die ihnen möglichst ähnlich sind. Über diesen Befund berichtet ein Forschungsteam der Universitäten Basel und Koblenz-Landau in der Fachzeitschrift «Journal of Experimental Social Psychology».
Wie sich die Klimaerwärmung auf das «Verhalten» von Seen auswirkt, hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Basel und Montreal untersucht. Die Forschenden haben herausgefunden, warum sich Seen trotz Erwärmung an der Oberfläche in der Tiefe abkühlen können und welche Folgen dies für die Produktion von Treibhausgasen hat. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts «Limnology and Oceanography Letters» veröffentlicht.