Forschende aus Basel haben die Aktivität von Stammzellen im Gehirn von Mäusen untersucht und einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der die Zellvermehrung steuert. Demnach regelt ein bestimmter Generegulator namens Id4, ob Stammzellen ruhen oder in die Zellteilung eintreten. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt «Cell Reports» veröffentlicht und können möglicherweise für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen im menschlichen Gehirn relevant sein.
An der Universität Basel sind zwei neue Professoren und eine Professorin gewählt worden: Prof. Dr. Michael Bornstein wird Professor für Oral Health and Medicine, Prof. Dr. Ivan Dokmanić Professor für Data Analytics und Prof. Dr. Denise Traber Assistenzprofessorin für Politikwissenschaft. Weiter hat der Universitätsrat das von der Regenz erarbeitete Leitbild zur Kenntnis genommen.
Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben einen Mechanismus aufgeklärt, mit dem Krebszellen bei Gehirntumoren ihr eigenes Wachstum fördern. Die Krebszellen legen dazu den Abbau von Wachstumsrezeptoren in Zellen des Gehirns lahm und verstärken so sie die Signalübermittlung der Rezeptoren.
Der Botenstoff brain-derived neurotrophic factor (BDNF) sorgt im Muskel dafür, dass beim Krafttraining die Ausdauermuskulatur verringert wird. Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat den Botenstoff genauer untersucht. Ihre Resultate liefern auch neue Erkenntnisse für den Abbau von Muskelmasse im Alter.
Nach einer Verletzung der Verbindung zwischen Nerven- und Muskelfaser übernimmt der Proteinkomplex mTORC1 eine wichtige Funktion bei der Heilung. Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben nun gezeigt, dass die Aktivierung des Proteinkomplexes ausgewogen sein muss, damit die Reparatur gelingt.
Am 28. August 2019 lädt das Biozentrum der Universität Basel zu einem wissenschaftlichen Symposium anlässlich des 90. Geburtstags des Nobelpreisträgers Prof. Werner Arber ein. Neben einem Rückblick über das Lebenswerk des Mikrobiologen und Entdeckers der bakteriellen Restriktionsenzyme beleuchten zwei wissenschaftliche Vorträge die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der Genom-Editierung.
Die Anpassung der Wärmeleitfähigkeit von Materialien ist eine aktuelle Herausforderung in den Nanowissenschaften. Forschende der Universität Basel haben mit Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden und Spanien gezeigt, dass sich allein durch die Anordnung von Atomen in Nanodrähten atomare Vibrationen steuern lassen, welche die Wärmeleitfähigkeit bestimmen. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse kürzlich im Fachblatt «Nano Letters».
Leukämische Stammzellen können gegen die Immunzellen des Körpers Resistenzen entwickeln, indem sie etwa einen Gefahrendetektor ausser Kraft setzen. Welche Mechanismen dahinterstecken und welche Therapieansätze sich davon ableiten lassen, zeigen Basler Forschende mit deutschen Kollegen.
Der Internationale Seegerichtshof in Hamburg hat entschieden, dass Nigeria einen Schweizer Tanker freilassen muss, den es mehr als 17 Monate vor seiner Küste festgehalten hatte. Als Ad-hoc-Richterin für dieses Verfahren ernannte die Schweiz die Völkerrechtsprofessorin Anna Petrig von der Universität Basel. Damit war zum ersten Mal in der Geschichte des UNO-Seegerichts eine Frau in diesem Amt tätig.