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Universität Basel

31. Mai 2017

Grosszügige Unterstützung für neues Exzellenz-Zentrum in der Quantenphysik

Die Georg H. Endress Stiftung unterstützt das Projekt «Quantum Science and Quantum Computing» der Universität Basel und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit bis zu zehn Millionen Franken über zehn Jahre. Das neue Exzellenz-Zentrum unter dem Dach von Eucor – The European Campus stärkt die Vorreiterrolle der beiden Universitäten im Bereich der Quantenphysik.

Das Forschungsgebiet der Quantentechnologien entwickelt sich rasant und verspricht revolutionäre neue Technologien wie den Quantencomputer mit weitreichenden Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Universität Basel nimmt seit Jahren eine Vorreiterrolle in der Quantenforschung ein. So leitet sie unter anderem zwei Nationale Forschungsschwerpunkte des Schweizerischen Nationalfonds in diesem Bereich. An der Universität Freiburg sind Schwerpunkte in der Quantenforschung ebenfalls bereits seit Jahren etabliert.

Mit insgesamt zehn Millionen Franken fördert die Georg H. Endress Stiftung nun ein weiteres Pionierprojekt am Departement Physik der Universität Basel unter der Leitung von Prof. Daniel Loss. Durch verstärkte Zusammenarbeit der beiden Universitäten Basel und Freiburg soll ein international sichtbares Exzellenz-Zentrum in der Quantenphysik entstehen. «Im Umfeld der weltweiten Konkurrenz ist es wichtig, die lokalen Stärken in der Quantenphysik im Dreiländereck zu vereinen», sagt Prof. Dominik Zumbühl, Leiter des Departements Physik. «Mit den grosszügig durch die Stiftung ermöglichten Endress-Fellows fördern wir gezielt Postdocs, die schon hervorragend ausgebildet sind und nun bahnbrechende, neue Ideen ausprobieren wollen.  Sie sind die zukünftigen Spitzenforschenden und führenden Expertinnen und Experten in Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft.»

Postdoc-Cluster am Oberrhein

Das Kernstück des neuen Projekts «Quantum Science and Quantum Computing » bilden ein internationaler Postdoc-Cluster sowie zwei Doktorandenprogramme in Basel und Freiburg. Als verbindendes Element werden die Postdocs in gemeinsamen Forschungsprojekten und an beiden Universitäten arbeiten. Ziel ist es, hervorragende Doktorierende und Postdocs auszubilden, um so die zukünftigen Arbeitskräfte für den aufkommenden Markt der Quantentechnologien vorzubereiten. «Mit der grosszügigen Förderung unterstützt die Georg H. Endress Stiftung den Bereich der Quantum Science and Quantum Computing am Oberrhein, der ein enormes Zukunftspotenzial bietet», sagt Prof. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Präsident von Eucor – The European Campus.

In Zukunft könnte das Exzellenz-Zentrum auch um weitere Eucor-Partner, wie die Universität Strasbourg oder das Karlsruher Institut für Technologie, vergrössert werden. «Diese Art der trinationalen Zusammenarbeit wird Vorbildcharakter für andere landesübergreifende Projekte haben und kommt nicht nur den involvierten Universitäten zu Gute, sondern dem gesamten Wirtschafts- und Lebensraum im Dreiländereck“, so die Rektorin der Universität Basel Prof. Andrea Schenker-Wicki.

Georg H. Endress Stiftung fördert trinationale Forschung und Ausbildung

Die gemeinnützige, in Reinach domizilierte Georg H. Endress Stiftung bezweckt die Förderung des akademischen und nicht-akademischen Nachwuchses sowie die Erwachsenenförderung in der Region des Dreiländerecks Deutschland-Frankreich-Schweiz. Die Stiftung fördert und unterstützt ausserdem Personen, Vereinigungen, Verbände und Institutionen, die sich auf nationaler, bi- bzw. trinationaler Ebene für forschungs-, fort- und ausbildungsbezogene sowie arbeitsplatzerhaltende und arbeitsplatzfördernde Belange in den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik und Biotechnik einsetzen.


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