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LGBTIQ+

Universität Basel, Diversity & Inclusion, LGBTIQ+
Universität Basel, Diversity & Inclusion, LGBTIQ+

Für die Wertschätzung, Unterstützung und den Diskriminierungsschutz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und anderen queeren Personen (LGBTIQ+) fördert die Universität Basel die Sichtbarmachung und Anerkennung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt.

Wir setzen uns für die Gestaltung von Strategien und Strukturen ein, die Diskriminierungen offenlegen, beseitigen und vorbeugen. An der Universität Basel sollen alle Personen, unabhängig von ihren Erfahrungshintergründen und Lebenssituationen, einen Ort finden, an dem sie diskriminierungsfrei lernen, lehren und arbeiten können.

Die Diversität der Universitätsangehörigen nehmen wir als ein grosses Innovationspotenzial wahr und dulden daher auch im Kontext von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung keine Benachteiligung und Diskriminierung.


Mailingliste LGBTIQ+

Die Mailingliste LGBTIQ+ informiert über die aktuellsten Neuigkeiten in Sachen LGBTIQ+ und Universität und bietet auch Gelegenheit, sich gegenseitig zu vernetzen und Informationen zu teilen. Tragen Sie sich in unsere Mailingliste ein!
 


Aktuelles

20

MAI

2026

Performance  «The Most Wuthering Heights Day Ever, Basel» 

In Kooperation mit Art of Intervention und dem queer-feministischen Tanzkollektiv femtak bringt das Zentrum Gender Studies diese Performance nach Basel. 

Nach einer kurzen Ansprache von Andrea Braidt eröffnet das spielerische Einüben und Überzeichnen der Choreografie einen Raum für kollektive, ästhetische und affektive Erfahrungen von Gleichheit in der Differenz. Abschliessend wird der Flashmob bei gutem Wetter auf dem Theaterplatz durchgeführt; bei schlechtem Wetter im Kunstmuseum.

Die Probe für die Aufführung findet im geschützten Rahmen im Proberaum des Kunstmuseum Basel | Neubau statt. Bitte dafür schon rote Kleidung anziehen oder mitbringen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

21

MAI

2026

12:15 – 13:45h

LGBTIQ+ an der Hochschule – von Awareness zu Allyship

Wie inklusiv gestalten sich Schweizer Hochschulen für LGBTIQ+-Studierende und -Mitarbeitende? Welche Erfahrungen machen queere Hochschulangehörigen in ihrem Studien- und Arbeitsalltag?

Die Referent*innen stellen Daten und Ergebnisse aus aktuellen Studien und Befragungen vor, vermitteln Grundlagenwissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und laden Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Universität Basel ein, mehr über die Bedeutung von Awareness, Allyship und unterstützenden Angebote zu erfahren.

Expertise: Dorian Mittner und Lea Graf (beide Berner Fachhochschule, BFH)

Dorian Mittner (keine Pronomen), Studium der Psychologie, hat in unterschiedlichen Studien das Zusammenspiel von Arbeits- und Privatleben, Gesundheit und Wohlbefinden untersucht. Dorians Expertise liegt in den Bereichen Diversity, Equity & Inclusion, LGBTIQ+, digitale Kommunikation und Organisationsentwicklung. Dorian möchte Brücken von der Forschung in die Praxis bauen, um die Arbeitswelt von morgen inklusiver zu gestalten.

Lea Graf (sie/keine), Studium der Betriebsökonomie sowie Sozialwirtschaft und Sozialer Arbeit, arbeitet zu inklusiven sozialen Systemen, LGBTIAQ+ Diversity & Inclusion sowie zur Stärkung von Inklusion in organisationalen Kontexten, in der Bildung und im Gesundheitswesen. Lea engagiert sich ehrenamtlich für geplaper.ch.

Ort: Kollegienhaus (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben) | Anmeldung

16

JUNI

2026

10:00 – 13:00h

Hinhören – Hinsehen – Beistehen: ein LGBTIQ+-Ally-Workshop

Haben Sie in Situationen, die für anwesende LGBTIQ+-Personen unangenehm waren, auch schon einmal bloss dabeigestanden? Hätten Sie gerne etwas gesagt oder getan, wussten aber nicht, was oder wie? Daran wollen wir gemeinsam arbeiten. 

Ausgehend von Begriffsdefinitionen und -abgrenzungen lernen wir typische Herausforderungen für queere Menschen im Studien- oder Arbeitsalltag kennen, um anschliessend anhand von konkreten Situationsbeispielen eigene Interventions- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. 

Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die mehr über Geschlechtervielfalt und sexuelle Identität lernen möchten und mit ihrem Wissen, ihrer Empathiefähigkeit und ihrem Handeln zu einer LGBTIQ+-inklusiveren Studien- und Arbeitskultur beitragen möchten.

Zielgruppe: Dozierende und administrativ-technische Mitarbeitende der Universität Basel, max. 16 Teilnehmende, mind. 6 Teilnehmende

Expertise: Jennifer J* Moos (Universität Basel) und Tanja Neve-Seyfarth (Universität Zürich)

Jennifer J* Moos (sie/ihr | keine Pronomen) arbeitet als Projektleitung an der Fachstelle Diversity & Inclusion der Universität Basel, wo u.a. der Themenbereich LGBTIQ+ in Jennys Aufgabenbereich fällt. Jennys grosse Schwäche sind Boygroups der 1990er.  

Tanja Neve-Seyfarth (sie/ihr) ist im Bereich Equality, Diversity, Inclusion der Universität Zürich u.a. für die Themen LGBTQIA+ und soziale Herkunft zuständig. Daneben schlägt ihr Herz für extravagante Schuhe.

Ort: Kollegienhaus (der genaue Raum wird nach der Anmeldung bekannt gegeben) | Anmeldung

Aktuell zum Pride Month:

Besuchen Sie unsere digitale Ausstellung Queere Personen in Wissenschaft und Forschung

Hier können Sie die Ausstellung auch im Vollbild erleben:

Digitale Ausstellung: Queere Personen in Wissenschaft und Forschung
 


Wofür steht LGBTIQ+?

Die Abkürzung LGBTIQ+ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter und queere Menschen, das «+» ist ein Platzhalter für weitere Geschlechtsidentitäten. Dieser Sammelbegriff vereint unter sich einerseits die Dimension der sexuellen Orientierung und zum anderen die Dimension der geschlechtlichen Vielfalt.

  • trans

    Der Begriff trans benennt Personen, deren Geschlechtsidentität nicht oder nicht vollständig mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Dies umfasst auch Menschen, die sich nicht outen möchten/können und/oder keine Transition anstreben. Auch die Ausdrücke transgender oder Transidentität werden verwendet; der Begriff ›Transsexualität‹ ist veraltet und wird vielfach als diskriminierend wahrgenommen, da er mit der Pathologisierung von trans Personen verknüpft ist.

    Eine trans Frau wurde bei der Geburt als Junge einsortiert, ein trans Mann als Mädchen; diese Zuordnungen entsprechen aber nicht dem inneren Wissen dieser Personen.

    Trans Menschen gehen mit ihrer Geschlechtsidentität sehr verschieden um. Unabhängig davon, wie eindeutig sie in ihrer äusseren Erscheinung als Mann oder Frau auftreten, wie »männlich« oder »weiblich« sie sich verhalten oder ob sie medizinische Massnahmen in Anspruch genommen haben: Trans sind alle Personen, die sich nicht eindeutig mit der Geschlechtsidentität identifizieren, welche ihnen mit der Geburt zugeordnet wurde.

    Die von trans Menschen präferierten Namen und Pronomen sollten respektiert und von allen verwendet werden, auch in Abwesenheit der betreffenden Personen.

  • inter

    Der Ausdruck inter versammelt unter sich die Lebensrealitäten von Menschen mit zwischengeschlechtlichen Körperlichkeiten. Inter Personen werden mit körperlichen Geschlechtsmerkmalen geboren, die weiblich und männlich zugleich, nicht ganz weiblich oder männlich, oder weder weiblich noch männlich sind. Angeborene Variationen der Geschlechtsmerkmale können verschieden ausgeprägt sein, auf der Ebene der inneren und/oder äusseren Genitalien. Die Chromosomen und die hormonelle Struktur entsprechen dann vielfach nicht den sozialen und medizinischen Erwartungshaltungen.

    Intergeschlechtlichkeit kann sich bei der Geburt zeigen, aber auch erst in der Pubertät oder später im Leben.

  • non-binär

    Nicht-binäre Menschen fühlen sich weder als Mann noch als Frau. Ihre Geschlechtsidentität kann männliche oder weibliche Anteile haben, kann irgendwo dazwischen liegen oder verortet sich ausserhalb dieser Kategorien. Gleichbedeutend werden auch die Begriffe non-binär oder genderqueer verwendet.

    In einigen Ländern (zum Beispiel Deutschland und Österreich) gibt es auf der Ebene des amtlichen Geschlechts neben den Kategorien Mann und Frau im Personenstandsregister auch eine dritte Geschlechtsoption.

  • cis

    Die Bezeichnung cis Personen, benennt alle, deren Geschlechtsidentität demjenigen Geschlecht entspricht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Auch cis Menschen haben eine Geschlechtsidentität und verwenden Pronomen, oft werden diese Aspekte aber nicht thematisiert, da sie mit den gesellschaftlichen Erwartungen übereinstimmen.

LGBTIQ+ an der Universität Basel

Weiterführende Informationen

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