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Universität Basel

Qualifikationsprofile / Learning Outcomes

Ausgangslage: Qualifikationsrahmen

Im Jahr 2011 genehmigte die Schweizerische Universitätskonferenz den Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich (nqf.ch-HS). Dieser beschreibt und definiert die Stufen und Qualifikationen der Hochschulbildung in der Schweiz anhand von generischen Deskriptoren, Zulassungsbedingungen, Umfang/Dauer (ECTS Credits) und Abschlüssen und trägt dazu bei, die Zielsetzungen der Bologna-Reform zu erreichen. Die generischen Deskriptoren können folgenden fünf Kompetenzbereichen zugeordnet werden:

  • Wissen und Verstehen
  • Anwendung von Wissen
  • Urteilen
  • Kommunikative Fertigkeiten
  • Selbstlernfähigkeit

Diese Kompetenzbereiche dienen als Grundlage für die Formulierung von stufengerechten und fachlich konsistenten Learning Outcomes (Lernergebnisse) als Mindestanforderung für jede Studienstufe.

Learning Outcomes

Learning Outcomes sind Aussagen darüber, was eine Studentin bzw. ein Student nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erwartungsgemäss weiss, versteht und/oder in der Lage ist zu tun. Sie sollen den Studierenden einen Überblick über das zu Lernende und damit verbundene Erwartungen sowie ein Bewusstsein und eine Reflexionsbasis für das eigene Lernen geben. Durch die Formulierung von Learning Outcomes entsteht eine gemeinsame Sprach- und Wissensbasis für eine optimierte Kommunikation zwischen den Bereichen Studienberatung, Lehre sowie Studienadministration. Den Dozierenden dienen sie zur Verbesserung der didaktischen Konsistenz, zur Unterstützung bei der Gestaltung des Lehrangebots sowie als Referenzpunkte für die Beurteilung der Lernfortschritte der Studierenden. Zudem sind Learning Outcomes auch ein Instrument für die Planung, Evaluation und Weiterentwicklung des Curriculums.

Umsetzung an der Universität Basel

Lernziele und Learning Outcomes

Die Universität Basel unterscheidet zwischen Lernzielen für Lehrveranstaltungen und Learning Outcomes für Studienfächer bzw. Studiengänge. Auf der Ebene der einzelnen Lehrveranstaltungen definieren die Dozierenden die Lernziele ihrer Veranstaltung und geben diese im Online-Vorlesungsverzeichnis an. Auf der Ebene der Studienfächer bzw. Studiengänge legen Curriculaverantwortliche die Learning Outcomes mit Bezugnahme auf die angestrebten Studienziele und Berufsqualifikationen im Rahmen eines Qualifikationsprofils fest.

Qualifikationsprofile

Für jedes Studienangebot, getrennt nach Bachelor und Master, wird ein Qualifikationsprofil (QP) erstellt. Dieses basiert auf dem Guide to Formulating Degree Programme Profiles. Das Qualifikationsprofil ist eine Darstellung von wesentlichen fachlichen und thematischen Informationen über ein Studienangebot und umfasst die Rubriken Studienziele, Berufsmöglichkeiten, Hauptmerkmale des Studienangebots, Lehr- und Lernmethoden, allgemeine und disziplinenspezifische Kompetenzen sowie Learning Outcomes.

Erstellung, Aktualisierung und Publikation eines Qualifikationsprofils

Die Inhalte des jeweiligen Qualifikationsprofils werden von den Verantwortlichen des Fachbereichs in Zusammenarbeit mit dem Team Studienangebotsentwicklung des Vizerektorats Lehre auf Basis der Wegleitung erarbeitet. Als Orientierungshilfe zur Erarbeitung der Inhalte steht ein Template zur Verfügung (siehe Download).

Die Qualifikationsprofile werden im pdf-Format auf den Webseiten der Fakultäten bzw. der Fachbereiche bei den entsprechenden Studienangeboten publiziert.

Sollte es aufgrund von Revision oder Weiterentwicklung Veränderungen im Curriculum eines Studienangebots geben, kann das Qualifikationsprofil jederzeit in Rücksprache mit der Studienangebotsentwicklung angepasst werden.

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