Noch Jahre nach einer scheinbar erfolgreichen Krebsbehandlung können Tochtergeschwüre im Körper entstehen. Diese Metastasen stammen aus Krebszellen, die aus dem Ursprungstumor in andere Organe gewandert sind und dort lange inaktiv blieben. Forschende haben nun entdeckt, wie diese «schlafenden Zellen» im Ruhezustand gehalten werden und wie sie aufwachen und Metastasen bilden.
Einige Covid-19-Betroffene entwickeln im Zuge der Infektion einen Diabetes. Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Basel hat entschlüsselt, wie das Coronavirus die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse befällt und zerstört. Dabei identifizierten die Forschenden auch eine Möglichkeit, diese Zellen zu schützen.
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder. Forschende der Universität Basel konnten anhand einer neuen Analyse archäologischer Samen die Vermutung untermauern, dass prähistorische Bauern rund um die Alpen an der Domestikation des Schlafmohns beteiligt waren.
Eine Umfrage bei rund 400 Jugendlichen an Deutschschweizer Gymnasien zeigt, dass die psychische Belastung hoch geblieben ist. Der gewichtigste Faktor ist Schuldruck, gefolgt von Sorgen um eine schlechtere Ausbildung und geringere berufliche Chancen sowie Angst um eine Beschädigung des sozialen Netzwerks.
Ein zu früher Start ins Leben kann auch im Teenageralter noch Probleme bereiten. Eine Studie der Universität Basel und des Universitäts-Kinderpitals beider Basel (UKBB) weist darauf hin, dass das Training der motorischen Fertigkeiten diesen Kindern auch im späteren Alter noch hilft.
Die Schweizer Pflegeheime leisten eine gute Arbeit: Dies ist das Resultat einer Umfrage des Fachbereichs Pflegewissenschaft der Universität Basel. Die Studie, die in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt wurde, verdeutlicht aber auch, dass die Arbeitsressourcen knapp sind und immer knapper werden.
Die Universität Basel schliesst ihre Rechnung 2020 bei einem Aufwand von 767,7 Millionen Franken mit einem Überschuss von 0,2 Millionen Franken ab. Die Erträge bei den Drittmitteln sind im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen, wie der neu erschienene Jahresbericht ausweist.
Gestern Abend hat der Universitätsrat der Universität Basel Dr. Rolf Borner zum Direktor für den neu geschaffenen Bereich Infrastruktur & Betrieb ernannt. Der 48-jährige Bauingenieur wird seine Position am 1. August antreten. Der Universitätsrat hat zudem Prof. Dr. Sarah Lein zur Full Professorin befördert und fünf Titularprofessuren bestätigt.
Die Regenz hat gestern die Neurobiologin Prof. Dr. Nicole Schaeren-Wiemers in das neugeschaffene Amt gewählt, welches im Rahmen der Reorganisation des Rektorats eingerichtet wurde. Weiter berichtete das von der Regenz delegierte Universitätsratsmitglied, Prof. Dr. Ottfried Jarren, über seine Arbeit im strategischen Gremium. Jarren tritt per Ende Jahr zurück – die Nachfolge wird bis Ende Jahr geregelt.