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Neuer Professor für Pharmaceutical Care

Der Universitätsrat hat Prof. Dr. Samuel Allemann zum Professor für Pharmaceutical Care ernannt. Gleichzeitig hat die Universität das Verfahren zur Nachfolge von Rektorin Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki lanciert sowie mehrere akademische Ernennungen bestätigt.

21. April 2026

Prof. Dr. Samuel Allemann ist seit 2021 Assistenzprofessor für Pharmaceutical Care am Departement Pharmazeutische Wissenschaften. Er wird seine neue Position zum 1. August 2026 antreten.

Porträt eines lächelnden Mannes mit kurzen grauen Haaren und Bart, der ein hellblaues Hemd trägt, vor einem unscharfen Hintergrund.
Prof. Dr. Samuel Allemann. (Foto: zvg)

Samuel Allemann studierte Pharmazeutische Wissenschaften an der Universität Basel und wurde 2017 promoviert. Er erwarb zudem das eidgenössische Apothekerdiplom und arbeitete als klinischer Pharmazeut an den Solothurner Spitälern sowie als Fachexperte beim Schweizerischen Apothekerverband pharmaSuisse. Nach einem Postdoc-Aufenthalt an der Universität Lyon I kehrte er an die Universität Basel zurück, wo er 2021 zum Assistenzprofessor ernannt wurde.

Allemann entwickelt datenbasierte Ansätze für eine personalisierte pharmazeutische Betreuung. Seine Forschung verbindet Pharmakogenetik, Medikamentenadhärenz und interprofessionelles Medikationsmanagement mit dem Ziel, die Anwendung von Medikamenten bei chronischen und komplexen Erkrankungen sicherer, wirksamer und alltagstauglicher zu gestalten. Er entwickelt und evaluiert apothekengeleitete Dienstleistungen, digitale Unterstützungs- und Monitoringansätze sowie neue Versorgungsmodelle für die Primärversorgung.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie personalisierte pharmazeutische Interventionen erfolgreich in die Routineversorgung integriert werden können. Methodisch arbeitet er praxisnah und nutzt unter anderem Routinedaten, elektronische Gesundheitsdaten sowie verschiedene qualitative und quantitative Methoden. So trägt er zur Weiterentwicklung der personalisierten Medizin und zu einer qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung bei.

Verfahren zur Neubesetzung der Rektoratsspitze

Die Amtszeit der amtierenden Rektorin der Universität, Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, endet mit ihrer Emeritierung im Sommer 2027. Die Regenz hat nun das Verfahren zur Wahl ihrer Nachfolge eingeleitet. Die Wahl erfolgt durch die Regenz und bedarf der Bestätigung durch den Universitätsrat. Zur Vorbereitung wird eine breit abgestützte Kommission eingesetzt, bestehend aus Mitgliedern des Regenzausschusses, Dekaninnen und Dekanen sowie Mitgliedern des Rektorats.

Nach der Genehmigung des Verfahrens und der Ausschreibung gegen Ende April 2026 können Kandidaturen eingereicht werden. In einem mehrstufigen Prozess werden die Bewerbungen geprüft und geeignete Personen zu Hearings eingeladen. Auf dieser Grundlage stellt der Regenzausschuss Antrag an die Regenz, die im November 2026 die Wahl in geheimer Abstimmung vornimmt. Abschliessend muss der Universitätsrat den Entscheid bestätigen.

Ernennung von Titularprofessoren

Weiter hat der Universitätsrat die von der Regenz beschlossene Ernennung folgender Titularprofessoren genehmigt:

Medizinische Fakultät
  • PD Dr. Dominik Heim für Hämatologie
  • PD Dr. Daniel Steinemann für Viszeralchirurgie
Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Dr. Philipp Schmidt-Wellenburg für Experimentelle Elementarteilchenphysik

Regenz erteilt Venia docendi

Auf Antrag der Medizinischen Fakultät hat die Regenz folgenden Personen die Venia docendi und den Grad Dr. habil. erteilt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind damit befugt, den Titel einer Privatdozentin oder eines Privatdozenten zu führen.

  • Dr. Florence A. Aeschlimann für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Dr. Maximilian Gerhard Burger für Plastische Rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie
  • Dr. Ines Mack für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Dr. Jonathan Rychen für Neurochirurgie
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