x
Loading
+ -

Universität Basel

08. September 2020

Die Universität Basel tourt erneut durchs Baselbiet

Standaktion «Uni am Markt», Sissach 2018
Neben der Standaktion «Uni am Markt» finden 2020 an vier Abenden «Uni-Talks» in Liestal und Sissach statt. (Bild: Universität Basel, Sissach 2018)

Auch diesen Herbst ist die Universität im Kanton Baselland unterwegs: An fünf Märkten präsentiert sie aktuelle Forschungsprojekte, zudem diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Liestal und Sissach mit Fachleuten und Publikum aus der Region. Die Uni-Talks über Altersvorsorge, Familie, Antibiotikaresistenzen und Lebensentscheidungen werden anschliessend als Podcast veröffentlicht.

An den Uni-Talks geht es um brisante Fragen rund um Altersvorsorge, Antibiotikaresistenzen, Lebensentscheidungen und Lebensgemeinschaften. Die ersten beiden Gespräche finden in der Kantonsbibliothek Baselland in Liestal statt: Am 10. September diskutiert der Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Jörg Rieskamp mit dem Unternehmer Dr. h.c. Klaus Endress über wichtige Entscheidungen und wie sie das Leben prägen. Die Zukunft der Altersvorsorge in der Schweiz ist zwei Wochen später Thema des Gesprächs zwischen der Ökonomin Dr. Jacqueline Henn Overbeck und Stephan Wetterwald von der Basellandschaftlichen Pensionskasse.

«Hier und morgen» – die Uni-Talks als Podcast

Aus der Not eine Tugend machen, das ist ein hilfreiches Motto in Zeiten von Covid-19. Aufgrund der beschränkten Platzzahl an den Uni-Talks möchte die Universität Basel die Diskussionen als Podcast für alle zugänglich machen. Die erste Folge von «Hier und morgen» ist ab Mitte September auf allen Plattformen und Apps verfügbar, wo es Podcasts gibt.


Standaktionen an den Herbstmärkten 

Zwischen September und November beteiligt sich die Universität an den Herbstmärkten in Liestal, Reigoldswil, Laufen, Gelterkinden und Sissach. Sie stellt dort Projekte vor, die einen direkten Bezug zum Kanton haben, darunter zwei zum Thema Energie: Zum einen erstellt das Team der Angewandten und Umweltgeologie zusammen mit dem Kanton Basel-Landschaft eine Karte für die Nutzung von oberflächennaher Erdwärme. Die Karte soll helfen, die Risiken der Geothermie im Bereich Gewässerschutz besser zu beurteilen. Zum anderen erforscht die Gruppe im Auftrag des Bundes, wie man die Abfallwärme, die Verkehrstunnels an den Untergrund abgeben, künftig nutzen kann und welches Potenzial aktuelle Bauvorhaben wie das «Basler Herzstück» oder der Rheintunnel bei Birsfelden in dieser Hinsicht bergen.

Einen grossen Sprung in die Vergangenheit macht ein drittes Forschungsprojekt: Am Departement Altertumswissenschaften wird die Geschichte eines 50 mal 60 Meter grossen Wohnblocks in Augusta Raurica, lateinisch «Insula», rekonstruiert. Ausgegraben, fotografiert und kartiert wurde die Insula bereits vor 60 Jahren – dann allerdings wieder zugeschüttet. Die Auswertung des archivierten Materials zeigt, dass es sich die Römer hier einst in einer Art Spa gut gehen liessen.

Das vierte Projekt der Standaktion Uni am Markt präsentiert einen ultrakleinen Medizinroboter, der in den Körper eingeführt wird und Knochen minimalinvasiv mithilfe eines Lasers so präzise schneiden kann, wie es kein Mensch von Hand je könnte. Der Miniroboter wird am Departement of Biomedical Engeneering in Allschwil entwickelt.

nach oben