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Brustkrebsforschung: Gender Health Gap überwinden

© Shutterstock

Die Basler Brustkrebsinitiative: ein starkes Signal für die Brustkrebsforschung

Der sogenannte «Gender Health Gap», also die die Ungleichheit in der medizinischen Forschung, Diagnose und Behandlung zwischen Frauen und Männern, zeigt sich in der Onkologie besonders deutlich: Während Milliarden in die Pharmaforschung fliessen, mangelt es an Mitteln zur Etablierung moderner chirurgischer Standards bei Brustkrebsoperationen. Auch personalisierte Behandlungen kommen, trotz technischer Machbarkeit, kaum zum Einsatz. Dies hat zur Folge, dass viele Brustkrebspatientinnen unnötig überbehandelt werden. Um diese veralteten Standards zu überwinden, soll an der Universität und dem Universitätsspital Basel eine neue Professur für onkologische Brustchirurgie eingerichtet werden.

Ein Drittel der Mittel gesichert

Dass diese Vision einer zeitgemässen chirurgischen Behandlung und patientenzentrierten Spitzenforschung auf fruchtbaren Boden fällt, belegen die aktuellen Erfolge des Projekts. Dank breiter Unterstützung aus der Gesellschaft und herausragender Forschungsfortschritte konnten in den letzten Monaten knapp 2,5 Millionen Franken an privaten Mitteln und Stiftungsgeldern eingeworben werden, womit rund ein Drittel des Finanzierungsziels erreicht ist. Die Initiative erhält Unterstützung durch namhafte Basler Bürger*innen und Stiftungen, unter anderem die Familie Baumann-Sarasin, Familie Grisard und die Walter Fischli-Stiftung.

Forschung am Puls der Zeit

Parallel zum Fundraising erzielt das Team um Prof. Walter Weber bedeutende wissenschaftliche Durchbrüche. Die TAXIS-Studie am Universitätsspital Basel, die weltweit grösste klinische Untersuchung zur Reduktion belastender chirurgischer Eingriffe, steht kurz vor ihrem erfolgreichen Abschluss und besitzt das Potential, den Behandlungsstandard global zu revolutionieren.

Gleichzeitig erreicht die innovative Patienten-Avatar-Plattform der Forschungsgruppe um Prof. Mohamed Bentires-Alj entscheidende Fortschritte in der Präzisionsmedizin: Durch Tests an patienteneigenem Gewebe können individuelle Therapien gezielt identifiziert und dadurch unwirksame Behandlungen vermieden werden. Ergänzt werden diese Fortschritte durch die Grundlagenforschung zur Metastasierung und Therapieresistenz. Mithilfe der geplanten neuen Professur für onkologische Brustchirurgie sollen auch diese Erkenntnisse künftig noch schneller den Weg vom Labor direkt in die klinische Anwendung finden.

Internationale Exzellenz – ausgezeichnet in Basel

Die Qualität der Basler Forschung wird weltweit wahrgenommen. Jüngst wurde Prof. Walter Weber mit dem Deutschen Krebspreis geehrt, einer der renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Diese international anerkannte Ehrung unterstreicht die Relevanz des Standorts Basel und validiert die wissenschaftliche Basis der geplanten Professur.

Die Professur als Brücke zwischen Forschung und Heilung

Neben zeitlich befristeter Projektförderung bedarf es vor allem einer langfristigen akademischen Verankerung. Mit Ihrer Unterstützung können wir erreichen, dass:

  • Weitere langfristige klinische Studien durchgeführt werden.
  • Der klinische Nachwuchs nach den neusten Standards ausgebildet wird.
  • Die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nach der Therapie verbessert wird.

Basel entwickelt sich kontinuierlich zum führenden internationalen Zentrum der modernen Brustkrebsbehandlung. Helfen Sie uns bei der Einrichtung der neuen Professur für onkologische Brustchirurgie, damit das Wissen von heute zeitnah bei den Betroffenen angewendet werden kann!

Einladung zur Informationsveranstaltung der Basler Brustkrebsinitiative:

  • 26.03.2026
  • 30.04.2026
  • 28.05.2026

Im Universitätsspital Basel, jeweils 16:00–17:30 Uhr

Mehr erfahren und unterstützen

Melden Sie sich bei Dr. Markus Ackerknecht, um sich für eine der Veranstaltungen anzumelden oder weitere Informationen zu erhalten.

Weiterführende Informationen

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