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Universität Basel

Mobilität

Basel ist verkehrstechnisch sehr gut vernetzt und erschlossen: Als Auto- und Eisenbahn Knotenpunkt beherbergt Basel gleich drei Bahnhöfe (einen schweizerischen/SBB, einen französischen/SNCF und einen deutschen Bahnhof/DB), ist zudem durch seine Lage am Rhein auch eine Stadt der Schifffahrt und schliesslich mit dem Euroairport auch ideal per Flugzeug zu erreichen.

Der öffentliche Verkehr ist in Basel, wie überall in der Schweiz, hervorragend ausgebaut, sehr pünktlich und der Verkehrstakt dicht. Auch grenzüberschreitend ist das Angebot gut und wird weiter ausgebaut. Hingegen ist die Stadt aufgrund der Kleinräumigkeit, der vielen Einbahnstrassen und einer umweltorientierten Politik, die dem öffentlichen und dem Veloverkehr mehr Raum zuspricht, kein einfaches Pflaster für den Automobilverkehr. Am besten ist man zu Fuss, mit dem Velo oder ÖV unterwegs.

Zu Fuss, mit Velo/Cargobike/E-Bike und Carsharing/Auto

Für viele Fahrten zur Universität und vor allem zwischen den verschiedenen Universitätseinheiten ist man zu Fuss oder mit dem Velo (Fahrrad), mit Tram und Bus sowie gegebenenfalls mit einem motorisierten Zweirad am schnellsten und besten unterwegs. In der ganzen Stadt finden sich hierfür entsprechend markierte Parkplätze.

Wichtig: Für alle Verkehrsteilnehmer ist es wichtig zu wissen, dass Velofahrern in vielen Einbahnstrassen erlaubt ist, diese gegen die Einbahnrichtung zu benutzen («Einfahrt verboten – ausgenommen Velos»). Ebenso wichtig ist es, das Vortrittsrecht der Trams zu beachten, gerade auch am Zebrastreifen. Die Verkehrssituation kann sich auf manchen Strassen und Plätzen in Basel komplex darstellen, wenn Trams, Busse, motorisierter Verkehr, Velofahrer und Fussgänger auf relativ kleinem Platz aufeinandertreffen.

Es gilt also achtsam zu sein! Das Tragen von Velohelmen ist weit verbreitet und empfiehlt sich insbesondere bei Kindern. Für Velofahrer ist es ratsam, den Velostadtplan mit Empfehlungen zur besten Routenwahl zu konsultieren. Der Velostadtplan ist als Hardcopy-Version in Deutsch und Englisch unter anderem beim Welcome Center erhältlich und kann sonst auch im Buchhandel und bei Basel Tourismus erworben werden. Die Website Basel unterwegs gibt wertvolle Tips sowie verschiedene Routenvorschläge, informiert über Mobilitätslösungen incl. Veloverleih sowie -Kaufmöglichkeiten. Mit Bike Citizens kann man sich die beste Velostrecke z.B. zwischen Wohn- und Arbeitsort vorschlagen lassen. Das Universitätsspital bietet übrigens eine öffentliche Velopumpstation, die vor dem Zentrum für Lehre + Forschung an der Hebelstrasse 20 zu finden ist.

Bei Rent a bike, Publibike und Pickebike lassen sich (tw. via App) Velos, E-Bikes sowie tw. E-Scooter in der Region mieten. Für Transporte von Kindern oder Gütern bieten sich Cargobikes an: Diese kann man über carveo2go stundenweise an verschiedenen Stationen in der Stadt mieten.

Auto

Für Autofahrer gilt zu beachten: Parkplätze und Einstellhallenplätze für Autos sind teuer und die Anzahl ist beschränkt; mehr Informationen bietet diese Uebersicht. Es gibt zahlreiche Parkhäuser, darunter fünf staatliche, die sogenannte City Park-and-Ride Optionen anbieten, d.h. Tram und Parking kombiniert zu einem attraktiven Preis. In der Schweiz fallen generell Kosten für den Unterhalt des Autos sowie Steuern und Versicherung an. Auf den Autobahnen gilt die Vignetten-Pflicht (Sticker in Höhe von 40 CHF für die Benutzung der Autobahn und bestimmter Nationalstrassen); seit 2014 besteht ein Taglicht-Obligatorium. In Basel wird es einem einfach gemacht, weitgehend autofrei zu leben; auch durch ein breites Netz von Carsharing-Systemen und E-Carsharing. Ausserdem sind in der Schweiz die Lieferservices der beiden Grossverteiler (Supermarktketten Coop und Migros) sehr etabliert und günstig; auf diese Art kann man sich den Grosseinkauf bequem nach Hause liefern lassen.

Das Welcome Center berät bei Fragen rund um das Thema Mobilität und Parkraumbewirtschaftung.

Tipp

Aufgrund einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Basel und Mobility können Mitarbeitende (und auch Studierende) die Mobility-Fahrzeugflotte zu Vorzugskonditionen nutzen.

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