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Universität Basel

Werte & Grundsätze

Die Universität Basel erwartet von ihren Forschenden ein integres wissenschaftliches Verhalten. Bei Verdacht auf einen Verstoss gegen gute wissenschaftliche Praxis sind Forschende aufgefordert, mit der jeweiligen fakultären Vertrauensperson oder dem Integritätsbeauftragten Kontakt aufzunehmen.

Integrität und Fehlverhalten in der Wissenschaft

Das Reglement zur Integrität und zum Fehlverhalten in der Wissenschaft der Universität Basel listet mögliche Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens auf und beschreibt den Verfahrensablauf.

Fakultäre Vertrauenspersonen

Zuständig für die Beratung in Angelegenheiten der wissenschaftlichen Integrität sind die fakultären Vertrauenspersonen. Sie nehmen Anzeigen bei Verdacht auf Fehlverhalten entgegen und wirken als Schlichtungsstelle. Kommt keine Einigung zustande, leiten sie die Anzeige an den Integritätsbeauftragten der Universität weiter.


Missbrauchspotenzial und Biosecurity in der biologischen Forschung

Life-Science-Forschende aus Schweizer Hochschulen und Universitäten haben sich an drei Workshops über das Missbrauchspotenzial biologischer Forschung und über Möglichkeiten zu dessen Begrenzung ausgetauscht. Daraus ist der Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zu Missbrauchspotenzial und Biosecurity in der Life Sciences Forschung (Dual Use Research) entstanden.


 

Tierschutz

Der Tierschutz spielt in den Forschungsinstitutionen der Universität Basel eine grosse Rolle und richtet sich nach den von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) 2013 verabschiedeten Grundsätzen. Tierversuche werden durchgeführt, weil sie unverzichtbar sind, aber unter möglichst guten Bedingungen für die Tiere. Dies wird durch Kontrollen sowohl vonseiten der Universität als auch vom Kanton gewährleistet. Wo immer möglich, werden Alternativen zum Tierversuch verwendet, gemäss dem 3R-Prinzip: reduce, refine, replace.

Die von der CRUS verabschiedeten Grundsätze gelten uneingeschränkt für die Universität Basel.

Die Grundsätze der CRUS basieren auf der Basel Declaration, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass in der biomedizinischen Forschung ethische Prinzipien überall umgesetzt werden, wo Tiere zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Das Vertrauen in tierexperimentelle biomedizinische Forschung soll gestärkt werden und die Kommunikation transparent und offen stattfinden.


 

Autorschaft bei wissenschaftlichen Publikationen

Bei wissenschaftlichen Publikationen ist es wichtig, klare Regeln über die Berechtigung zur Autorschaft und die Reihenfolge der Autoren festzulegen. Diesbezüglich hält sich die Universität Basel an die Vorgaben der Akademien der Wissenschaften Schweiz, welche 2013 die Broschüre «Autorschaft bei wissenschaftlichen Publikationen – Analyse und Empfehlungen» publiziert hat.


Adressangabe bei wissenschaftlichen Publikationen

Bei den Adressangaben von Autoren auf den Publikationsmanuskripten sollte nach Möglichkeit immer «University of Basel»  oder «Universität Basel»  als eigenständig erkennbarer Adressbestandteil angegeben werden. Für genauere Hinweise beachten Sie bitte das Merkblatt Adressbezeichnungen.


 

Ausstandsregeln in universitären Gremien

Zur Vermeidung von Interessenkonflikten wurde die Wegleitung betreffend Ausstand in universitären Gremien, insbesondere in Berufungs-und Findungskommissionen erlassen.


 

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