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Universität Basel

Die Physik der kleinsten Teilchen

In einem Labor voller futuristisch aussehender Geräte beschäftigt sich Professor Patrick Maletinsky mit der Aufgabe, die Quantenmechanik aus theoretischen Konzepten heraus- und zur technischen Anwendung hinzuführen.

Patrick Maletinsky
Patrick Maletinsky gehört zu den jüngsten Professoren in Basel. © Universität Basel

Dass Maletinsky in Basel als Physikprofessor arbeitet, verdanken wir paradoxerweise einem guten Chemielehrer. «Unser Chemielehrer in der Kantonsschule hat uns viel Quantenmechanik beigebracht. Am Ende war es dann dieser Aspekt, der mich am meisten faszinierte.» Mit 34 Jahren gehört Maletinsky zu den jüngsten Professoren in Basel und kann bereits auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken. Nach Studium und Doktorat an der ETH Zürich ging er als Postdoc nach Harvard in die USA, wo er sich bereits mit der Entwicklung hochsensitiver Methoden zur Magnetfeldmessung auf kleinsten Längenskalen beschäftigte. Seit Februar 2012 ist er Inhaber der Georg-H.-Endress-Professur für Experimental Physik an der Universität Basel.

Maletinsky führt das «Quantum-Sensing Lab» am Departement für Physik in Basel als einer von über 30 Professor/inn/en des Nationalen Forschungsschwerpunkts QSIT. Seine Gruppe arbeitet erfolgreich an der Entwicklung von Sensoren, die Magnetfelder mit hoher Präzision und Auflösung messen und abbilden können. Quantenphysik ist, etwas plakativ ausgedrückt, die Physik der kleinsten Dinge. Quantenphysiker wie Maletinsky verbringen ihren Tag also mit der Erforschung von Elementarteilchen. «Mich und mein Team treibt die Frage an, welche nutzbringenden technischen Anwendungen sich mit der heutigen Quantenmechanik realisieren lassen.» Diese Anwendungen sieht er vor allem im Bereich der Sensoren, genauer gesagt: auf Quantenspins basierenden Magnetometern.

Dass er heute in Basel als Gruppenleiter arbeitet, bezeichnet Maletinksy als glücklichen Zufall. «Meine Forschung passt perfekt hierher: Einerseits bringt sie etwas völlig Neues an das Departement und anderseits gibt es viele konstruktive Überschneidungen zu den anderen Forschungsgruppen», erklärt der Physiker.

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