Bei den Anmeldungen zum Bachelor- und Masterstudium verzeichnet die Universität Basel im Herbstsemester 2020 einen deutlichen Zuwachs. Die Feier zum Studienbeginn, zu der gegen 1600 Studienanfängerinnen und -anfänger erwartet werden, findet dieses Jahr coronabedingt in der Messe Basel statt.
Mit der steigenden Lebenserwartung nehmen auch die typischen Alterskrankheiten zu. Dazu zählt unter anderem die Sarkopenie, der übermässige Muskelverlust im Alter. Forschende vom Biozentrum der Universität Basel haben nun herausgefunden, dass sich die altersbedinge Muskelschwäche durch einen bereits bekannten Wirkstoff hinauszögern lässt.
Metastasen entstehen aus Krebszellen, die sich vom Primärtumor ablösen. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel hat nun den Mangel an Sauerstoff als Auslöser für diesen Vorgang identifiziert. Die Resultate decken einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Sauerstoffversorgung von Tumoren und der Metastasenbildung auf.
Was ein Partner in einer Zweierbeziehung vermeidet, möchte der andere auf Dauer ebenfalls vermeiden – und was eine Seite erreichen will, will die andere auch. Solche Effekte lassen sich fast unabhängig von Geschlecht, Alter und Beziehungsdauer beobachten.
Der Europäische Forschungsrat ERC zeichnet zwei Basler Forschende mit einem Starting Grant aus. Die prestigeträchtige Förderung geht an die Biochemikerin Prof. Dr. Maria Hondele von der Universität Basel sowie an Dr. Johannes Felsenberg vom Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research.
Forscher haben den molekularen Mechanismus aufgeklärt, mit dem sich Bakterien an Zellulosefasern im Darm anheften. Indem sie auf zwei verschiedene Arten an die Fasern binden, können sie den Scherkräften im menschlichen Körper standhalten.
Am Biozentrum der Universität Basel werden zwei Professuren neu besetzt: Prof. Dr. Knut Drescher wird Associate Professor für Mikrobiologie und Biophysik und Prof. Dr. Anissa Kempf Assistant Professorin für Neurobiologie.
Der weltweite Bodenverlust durch abfliessendes Wasser könnte in den nächsten 50 Jahren deutlich zunehmen – als Folge des Klimawandels und einer intensiven Bodenbewirtschaftung. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Basel.
Die körpereigene Regulation eines bestimmten Gens geht mit einem verminderten Risiko einher, nach einem schrecklichen Erlebnis an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken. Insbesondere sind traumatische Erinnerungen an das Erlebnis weniger stark ausgeprägt. Das berichten Forschende der Universität Basel in der Fachzeitschrift PNAS.