Mehrmals haben Menschen Spinnen ins Weltall gebracht, um die Bedeutung der Schwerkraft für ihren Netzbau zu untersuchen. Was ursprünglich als etwas missglücktes PR-Experiment für High-School-Schüler begann, zeitigt nun nachträglich überraschende Befunde: Licht spielt eine grössere Rolle für die Orientierung der Achtbeiner als gedacht.
So mancher runde Geburtstag konnte 2020 wegen der Covid-19-Pandemie nicht gebührend gefeiert werden. So musste auch die Universität Basel den feierlichen Anlass ihres 560. Dies academicus absagen. Trotzdem ehrt sie eine Reihe ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt sieben neue Assistenzprofessuren an die Universität Basel. Die im Rahmen des Eccellenza-Programms unterstützten Projekte stammen unter anderem aus den Fachbereichen Theoretische Physik, Immunopathologie sowie Psychologie und werden im Schnitt mit je etwa anderthalb Mio. Franken gefördert.
Der afrikanische Tanganjikasee ist ein Schauplatz, an dem die Evolution beeindruckendes geleistet hat: Buntbarsche kommen dort in aussergewöhnlicher Artenvielfalt vor. Ein Forschungsteam der Universität Basel ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen und liefert im Fachmagazin «Nature» neue Erkenntnisse zur Entstehung biologischer Vielfalt.
Die erste Pandemiewelle hat viele Menschen in der Schweiz psychisch stark belastet, wie eine Umfrage der Universität Basel gezeigt hat. Nun rollt die zweite Covid-19-Welle inmitten der dunklen Jahreszeit. Wie sich die erneut hohen Infektionszahlen und Einschränkungen des Alltags auf die Psyche auswirken, untersucht eine weitere Umfrage im Rahmen der «Swiss Corona Stress Study».
Der Universitätsrat der Universität Basel hat Ende Oktober entschieden, die Realisierung des Neubaus Biomedizin auf dem Life-Science-Campus Schällemätteli durch einen Totalunternehmer ausführen zu lassen. Dieser wird im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ermittelt.
Forschende aus Basel und Spanien haben eine neue SARS-CoV-2-Variante identifiziert, die sich in den letzten Monaten in ganz Europa verbreitet hat, wie aus einer neuen, noch nicht von Fachleuten überprüften Studie hervorgeht. Es gibt derzeit keine Hinweise, dass die neue Variante gefährlicher ist. Ihre Verbreitung könnte jedoch Einblicke in die Wirksamkeit der Reiserichtlinien geben, die die europäischen Länder im Sommer erlassen hatten.
Über Online-Plattformen haben sich sehr viele freiwillige Helferinnen und Helfer für Menschen aus Corona-Risikogruppen gemeldet. Solche Angebote können sich punkto Mobilisierung, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Freiwilligen auch längerfristig positiv auswirken.
Neue Assistenzprofessoren an der Universität Basel werden Prof. Dr. Alfred Früh für Privatrecht mit Schwerpunkt Life-Sciences-Recht und Immaterialgüterrecht sowie Prof. Dr. Fabian Schär für Distributed Ledger Technology / Fintech.