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Universität Basel

28. Februar 2019

Umfangreiche Befragung von älteren Menschen in Baselland

Seniorinnen und Senioren. (Bild: Inspire-Projekt)
Eine Befragung an über 75-Jährigen in Baselland soll zeigen, was Senioren und Seniorinnen brauchen. Für die Auswertung werden die erhobenen Daten anonymisiert. (Bild: Inspire-Projekt)

Im Baselbiet steigt der Anteil älteren Einwohnerinnen und Einwohner an der Gesamtbevölkerung besonders stark an. Forschende der Universität Basel beginnen im März mit einer Befragung von 29'000 Seniorinnen und Senioren, die zeigen soll, welche Bedürfnisse und Präferenzen älterer Menschen in Bezug auf das Leben im Alter haben.

Der Kanton Basel-Landschaft ist nach dem Tessin die am zweitschnellsten alternde Region der Schweiz und eine der am schnellsten alternden Regionen in Europa. Prognosen sagen voraus, dass die Zahl der Menschen im Baselbiet, die 80 Jahre und älter sind, in den kommenden 20 Jahren um rund 8500 Personen zunehmen wird.

Mit der Einführung eines neuen Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes hat der Landkanton die Grundlagen für ein neues Versorgungsmodell von älteren Personen geschaffen. Dieses Gesetz sieht vor, dass sich die Gemeinden zu Versorgungsregionen zusammenschliessen und Informations- und Beratungsstellen schaffen, welche zu Fragen der Betreuung und Pflege im Alter Auskunft geben.

Um das zukünftige Informations- und Beratungsangebot angemessen an den Bedürfnissen und Präferenzen der lokalen Bevölkerung auszurichten, beginnt Mitte März eine freiwillige Befragung von über 29'000 Seniorinnen und Senioren, die in den 86 Baselbieter Gemeinden zu Hause leben.

In Fragebögen können älteren Menschen darüber Auskunft geben, was für sie gut funktioniert und was sie zusätzlich benötigen könnten. Die Befragung sammelt Informationen über das Gesundheitsverhalten und die Lebensqualität älterer Menschen, ihre Bedürfnisse an sozialer Unterstützung und Lebenssituation sowie die gewünschten Unterstützungen und Dienstleistungen in der Zukunft. Erste Ergebnisse der Studie sollen voraussichtlich im Herbst 2019 verfügbar sein.

Das Projekt Inspire wird von Forschenden der Universität Basel (Departement Public Health, Fachbereich Pflegewissenschaft) realisiert, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft und den Gemeinden.


Weitere Auskünfte

  • Dr. Mieke Deschodt, Universität Basel, Departement Public Health, Fachbereich Pflegewissenschaft, Tel. +41 61 207 30 40, E-Mail: mieke.deschodt@unibas.ch
  • Prof. Dr. Sabina De Geest, Universität Basel, Vorsteherin Departement Public Health, Tel. +41 61 207 09 51, E-Mail: sabina.degeest@unibas.ch

 

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