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Universität Basel

30. Januar 2019

Wissenschaftskino für neugierige Köpfe

Exposure Science Film Hackathon

Nächste Woche ist es soweit: Am 6. Februar 2019 werden im Kultkino acht Kurzfilme vorgestellt, die Forschende und Filmschaffende während eines Workshops in Basel realisiert haben. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Universität Basel und dem Exposure Science Film Hackathon, der schweizweit die Wissenschaftskommunikation durch Film fördert. Das Publikum ist eingeladen, den besten Wissenschaftsfilm des Abends zu wählen.

Der Exposure Science Film Hackathon (ESFH) führt junge Forschende und Filmschaffende zusammen, die innerhalb von drei Tagen dreiminütige Kurzfilme zu einem wissenschaftlichen Thema erarbeiten. Ziel ist, Wissenschaft durch das Medium Film anschaulich zu machen. Die Kurzfilme werden an einem öffentlichen Kinoabend präsentiert, bei dem die Zuschauer mit den Forschenden und Filmemachern in den Dialog treten.

Neue Wege der Wissenschaftskommunikation fördern

Seit 2018 wird der ESFH vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert und hat in diesem Zuge seinen Aktionsradius massgeblich erweitert. Neben Lausanne werden in diesem Jahr auch Hackathon-Workshops und Kinoabende in Basel und Zürich angeboten. In Basel ist die Universität Basel Kooperationspartner, die Forschende ermutigen möchte, neue Wege in der Wissenschaftskommunikation zu gehen.

Insgesamt 32 Forschende und Filmschaffende nehmen am Programm in Basel teil. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, u. a. Neurowissenschaften, Biologie, Wirtschaft, Psychologie sowie den Medien- und Sprachwissenschaften. Während des Workshops in der Universitätsbibliothek lernen die Teilnehmer die grundlegenden Techniken des Storytelling und der Filmproduktion kennen. Dabei werden sie von neun Mentoren betreut, die entweder als Professoren oder Wissenschaftskommunikatoren tätig sind. Quer durch alle Wissenschaftsgebiete entstehen so acht Kurzfilme.

Kreative Verquickung von Wissenschaft und Film

Die ESFH-Organisatoren sehen in der kreativen Verquickung von Wissenschaft und Film grosses Potential. «Heutzutage verbringen wir viele Stunden im Internet oder mit dem Konsum von Fernsehsendungen. Mit Filmen kann man eine breite Öffentlichkeit erreichen und diesen Trend wollen wir für die Wissenschaftskommunikation nutzen», sagt Projektmanager Robbie I'Anson Price und betont weiterhin die wachsende Bedeutung von Bewegtbild-Formaten: «Uns geht es weniger darum, rein dokumentarische Filme zu produzieren, sondern eine gute Mischung aus Unterhaltung und wissenschaftlichem Inhalt zu finden. Wir wollen vor allem Neugier für Wissenschaft wecken».

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