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Universität Basel

11. Januar 2019

Gehirn, Wundermittel, Kaffee und virtuelles Museum: Die Universität Basel an der Museumsnacht

Key Visual Museumsnacht 2019
Am 18. Januar läutet die Museumsnacht das Kulturjahr 2019 ein. (Bild: Julian Charrière/Accent Graphe)

Bald ist wieder Museumsnacht: Am Freitag, 18. Januar, ab 18 Uhr haben 36 Basler Museen geöffnet und bieten bis nach Mitternacht Ausstellungen, Workshops, Kurzführungen, Vorträge und Lesungen an. Dabei ist auch die Universität Basel – mit dem Anatomischen Museum, dem Pharmaziemuseum, dem Botanischen Garten und einem virtuellen Museum in der Barfüsserkirche.

Wer sich Fragen rund um unser Gehirn stellt, kann an der Museumsnacht im Anatomischen Museum Antworten finden. Dass sich Bewegung und Sport positiv auf das Gehirn auswirken, wird einem hier mit einem vielseitigen Programmangebot nähergebracht. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise am Workshop «Bewegung für Körper und Geist» ihre körperliche Leistung mit Life-Kinetik steigern. Ob und wie Sport schlauer und glücklicher macht und körperliches Training das Gedächtnis verbessert, sind ebenfalls Themen, welche unter anderem am Vortrag «Macht Sport schlau?» diskutiert werden.

Was hat es mit dem Wundermittel Theriak auf sich? Dieses aus der Antike stammende Allheilmittel im Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Pest oder Cholera wird dem Publikum im Pharmaziemuseum Basel an einer Ausstellung der Künstlerin Sarah Craske nähergebracht. Zudem kann an einer Prüfstation das Mittel getestet werden. Die vielen Bestandteile von Theriak werden ausserdem in einem Vortrag mit dem Titel «Mit Vipernfleisch und Opium» vorgestellt. An der Museumnacht lässt sich an einem Workshop Handcreme herstellen – was traditionell bei Familien sehr beliebt ist.

«Von der Kaffeefrucht bis zum Espresso» lautet das Thema des Botanischen Gartens der Universität Basel. Das Publikum kann die wichtigen Schritte des langen Verarbeitungsprozesses selber durchführen: von der reifen Kaffeefrucht über das Ablösen der Pulpa, das Entfernen der Pergamenthaut, das Schälen der Silberhäutchen und das Rösten der freigelegten Bohnen bis zum fertigen Espresso.

Mit der 3D-Brille ins virtuelle Museum

Und wer auf ganz neue Art und Weise ein Museum besuchen möchte, sollte im Historischen Museum in der Barfüsserkirche bei der Fachgruppe Informatik vorbeischauen. Diese zeigt eine virtuelle Ausstellung von Bildern und Fotos des Museums, die aufgrund der Raumknappheit nicht in einem physischen Raum ausgestellt werden können. Mit diesem virtuellen Museum hat die Fachgruppe kürzlich einen Preis beim «4th Swiss Open Cultural Data Hackathon» gewonnen.


Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu Programm, Tickets und Shuttle-Services finden sich auf der Webseite der Basler Museumsnacht 2019.

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