Gleichstellungsmonitoring
Das Gleichstellungsmonitoring der Universität Basel bezieht sich insbesondere auf das erste von sieben Leitzielen der Strategischen Position (2022–2030) zu Diversity und Inclusion. Es lautet «Mehr Frauen berufen». Zur Umsetzung der Strategischen Position gibt es einen neuen Aktionsplan Gleichstellung, Diversity & Inclusion (2026–2030), der auf den Ergebnissen des vorherigen aufbaut.
Report 2025
Das Gleichstellungsmonitoring gibt es an der Universität Basel seit 20 Jahren. Über all die Jahre wurde sichtbar, dass der Anteil an Professorinnen immer stärker gestiegen ist. Die folgenden Grafiken geben einen ersten Überblick über die Entwicklung der letzten zehn Jahre bis Dezember 2025. Ein detaillierter Gleichstellungsbericht mit weiteren Auswertungen wird im kommenden Herbst hier abrufbar sein.
Entwicklung Professuren
Professuren
Der Trend der letzten Jahre, mehr Frauen zu berufen, setzte sich auch im Jahr 2025 fort. Der Anteil von Professorinnen über alle Professurenstufen hinweg ist im Jahr 2025 von 32% auf 33% gestiegen. Professorinnen machen somit inzwischen ein Drittel der Professuren aus. Auch bei den unbefristet angestellten Professorinnen gab es einen Zuwachs von einem Prozentpunkt auf inzwischen 30%.
Professurenkategorien
In beiden Kategorien von Assistenzprofessuren - mit und ohne Tenure Track - ist der Frauenanteil im Berichtsjahr von 55% auf 58% gestiegen. Die Tenure-Track-Assistenzprofessuren sind zu 59% mit Frauen besetzt. Somit ist davon auszugehen, dass auch in den kommenden Jahren mehr Frauen befördert werden. Ein hoher Frauenanteil unter den Assistenzprofessorinnen mit Tenure Track ist die Voraussetzung dafür, dass auf den nächsthöheren Karrierestufen, die in der Regel über Beförderungen erreicht werden, Veränderungen zugunsten der Gleichstellung erreicht werden. Entsprechend spiegeln die Frauenanteile auf der höchsten Karrierestufe, den Klinischen sowie den Full Professorships, die Erfolge der letzten Jahre wider: Der Anteil der Klinischen Professuren stieg im Jahr 2025 von 25% auf 26%. Bei den Full Professorships stieg er sogar um drei Prozentpunkte von 23% auf 26%.
Fakultäten
Im Jahr 2025 sind die Anteile von Professorinnen an den einzelnen Fakultäten entweder gestiegen oder gleichgeblieben. An der Philosophisch-Historischen Fakultät machen die Professorinnen mit 51% erstmals den größeren Anteil aus; bei den unbefristeten Professuren liegt der Frauenanteil bei 45%. In der Medizinischen Fakultät stieg der Professorinnenanteil von 28% auf 29%, in der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät blieb er bei 25%. An der Fakultät für Psychologie ist mit fünf Professorinnen und fünf Professoren eine Gleichverteilung erreicht. Während es an der Theologischen Fakultät mit 44% Professorinnen und an der Juristischen Fakultät mit 35% Professorinnen keine Veränderungen gab, stieg der Professorinnenanteil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät um einen Prozentpunkt auf 22%.
Gremien und Kommissionen
Der Frauenanteil in der Regenz lag im Februar 2026 bei 40%. In den gesamtuniversitären Kommissionen blieb er mit 33% konstant. In den Leitungsgremien (Rektorat, Universitätsrat, Rektoratskonferenz und Fakultätsleitungen) stieg der Frauenanteil von 30% auf 32%. Dabei setzen sich die Fakultätsleitungen aus fünf Dekaninnen und 18 Dekanen (Dekan*innen, Studiendekan*innen, Forschungsdekan*innen) zusammen. Auf der Ebene der Departements- und Institutsleitungen stieg der Frauenanteil im vergangenen Jahr von 36% auf 43%.
Leaky Pipeline
Die Leaky-Pipeline macht das Geschlechterverhältnis über alle Karrierestufen hinweg sichtbar. Während Frauen bei den Studienabschlüssen und unter den Nachwuchswissenschaftler*innen bis zu den Assistenzprofessuren mit Tenure Track deutlich in der Überzahl sind, kehrt sich das Verhältnis auf den beiden höheren Professurenstufen um. Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der männlichen und weiblichen Professuren auch auf diesen Stufen in den kommenden Jahren zunehmend angleichen wird. Die Voraussetzungen dafür wurden in der Vergangenheit geschaffen.
Links & Downloads
- Gleichstellungsmonitoring 2024 (PDF, 341 KB)
- Gleichstellungsmonitoring 2023 (PDF, 348 KB)
- Gleichstellungsmonitoring 2022 (PDF, 552 KB)
- Gleichstellungsmonitoring 2021 (PDF, 1 MB)
- Gleichstellungsmonitoring 2020 (PDF, 461 KB)
- Gleichstellungsmonitoring 2019 (PDF, 552 KB)
- Gleichstellungsmonitoring 2017/18 (PDF, 1 MB)
- Zwischenbericht Chancengleichheit 2015/16 (PDF, 716 KB)
- Zwischenbericht Chancengleichheit 2013/14 (PDF, 169 KB)