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Universität Basel

Medienwissenschaft Abschluss: Master

Medienwissenschaft untersucht die Struktur und den Wandel der Medien in historischer wie systematischer Perspektive. Ihr Gegenstandsbereich umfasst die Medien von den frühesten Formen der Schrift über den Buchdruck, die Photographie, Film, Radio und Fernsehen bis zum digitalen Medienverbund. Um die Dynamik dieser geschichtlichen Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft zu begreifen, ist ein vergleichendes Wissen über Entstehung und Funktion alter wie neuer Medien und den Umgang mit diesen durch den Menschen notwendig. Im Fokus der Medienwissenschaft stehen daher der Wandel kultureller Formen von Wahrnehmung und Wissen, von sozialen Rollen und Medienhandlungsmustern sowie ästhetischen Darstellungsweisen.

Medienwissenschaft

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Das Profil der Basler Medienwissenschaft ist in der Schweiz einzigartig: Es verbindet den kulturwissenschaftlichen und den sozialwissenschaftlichen Horizont der Medienwissenschaft. Gelehrt werden Kulturtheorien und ästhetische Konzepte der Medien ebenso wie die verschiedenen Ansätze der Mediensoziologie und Kommunikationswissenschaft. Medien werden als grundlegende Kulturtechniken und in ihrer Funktion als Massenmedien, besonders in der Populärkultur, unter­sucht. Aber auch die Dynamik des ökonomischen, politischen und rechtlichen Wandels der Mediengesellschaft wird – an verschiedenen Beispielen – analysiert. Dem Selbstverständnis der Universität Basel gemäss orientiert sich das Curricu­lum an einer reflexiven Medienwissenschaft, die in kritischer Rückbesinnung auf die Mediengeschichte und –theorie ihre Eigenständigkeit gewinnt.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Das Masterstudium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Im Masterstudium wählen die Studierenden zwei voneinander unabhängige Studienfächer (eines davon Medienwissenschaft) zu je 35 Kreditpunkten. Jenes Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, wird zum Major, das andere zum Minor. Ergänzend kommt der komplementäre Bereich (20 KP) hinzu. Ein Kreditpunkt (KP) ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 KP)
Major
aus Phil.-Hist. Fakultät
65 KP
Minor
aus Phil.-Hist. Fakultät
oder ausserfakultär
35 KP
Komplementär-
bereich
20 KP
Zwei Studienfächer

Fächerkombination

Medienwissenschaft wird auf Bachelor- wie Masterstufe in Kombination mit einem zweiten Studienfach und einem komplementären Bereich studiert.

Als zweites Masterstudienfach kommt neben Fächern der Phil.-Hist. Fakultät (wie z.B. Englisch, Philosophie, Geschichte u.v.a.m.) auch ein ausserfakultäres Studienfach in Frage (wie z. B. Geographie, Informatik, Rechtswissenschaft oder Theologie), siehe www.philhist.unibas.ch/studium.

Auf Masterstufe wird das Studienfach Medienwissenschaft zum Major, wenn im Studienfach Medienwissenschaft auch die Masterarbeit geschrieben wird (Major Medienwissenschaft: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Minor: 35 KP, Komplementärbereich: 20 KP). Wird im anderen Studienfach die Masterarbeit geschrieben, ist Medienwissenschaft der Minor (Minor Medienwissenschaft: 35 KP; Major: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Komplementärbereich: 20 KP).

Der Komplementäre Bereich steht allen Studierenden unabhängig von ihrem Studienfach oder -gang zusätzlich zur freien Verfügung. Mit welchen Veranstal­tungen sie diese KP erwerben, bleibt ihnen überlassen. Der Komplementäre Bereich dient in der Regel dem Erwerb allgemeiner Kompetenzen (Fremd­sprachen, EDV, Rhetorik etc.), dem interdisziplinären Lernen (fachfremde bzw. interdisziplinäre Lehrveranstaltungen) und/oder der weiteren Vertiefung des eigenen Fachstudiums oder dem Erwerb eines Zertifikats.

Medienwissenschaft kann ausserdem als Zweitfach zu Sportwissenschaft studiert werden.

Berufsmöglichkeiten

Das Studium der Medienwissenschaft vermittelt nicht eine eigentliche journalistische Ausbildung, sondern theoretische Grundlagen für Berufsmöglichkeiten in den Massenmedien, im Kulturbereich, in Wirtschaft und Verbänden sowie in der empirischen Sozial- und Kulturforschung.

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