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Universität Basel

Critical Urbanisms Abschluss: Master

Critical Urbanisms

Urbane Lebenswelten im 21. Jahrhundert

Der englischsprachige Masterstudiengang Critical Urbanisms der Universität Basel bildet eine neue Generation von Absolventinnen und Absolventen aus, die fähig sind, Gräben zwischen Stadt und Land sowie Nord und Süd zu überwinden, um die Komplexität urbaner Lebenswelten im 21. Jahrhundert besser zu verstehen und die aussergewöhnlichen Herausforderungen der aktuellen Urbanisierung in Angriff zu nehmen. Die international renommierten Professorinnen und Professoren, die das Programm leiten, befassen sich mit der Entwicklung von Städten und Territorien aus globaler Perspektive und verfolgen einen Lehrplan, der den Studierenden sowohl theoretische als auch praktische Kompetenzen vermittelt.

Zwei Merkmale des Studienganges sind:

  • Interdisziplinäre Forschung, die geistes- und gesellschaftswissenschaftliche mit kreativen und visuellen Methoden verbindet. Das Kursangebot bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Grundkenntnisse in Urban Studies unter Einbezug von Fächern wie Architektur, Geographie, Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaften und Ethnologie aufzubauen.
  • Immersives Lernen in einem dynamischen urbanen Kontext. Studierende haben die Möglichkeit, ein Semester in Kapstadt zu studieren. Am African Centre for Cities der Universität Kapstadt erforschen sie Städte und Urbanisierung im globalen Süden. Alternativ können sie sich auch für ein Semester entscheiden, das sich der transregionalen Stadtforschung widmet. Hier stehen die Beziehungen zwischen dem globalen Norden und globalen Süden im Forschungsfokus.

Schwerpunkte der Lehre und Forschung

Der Studiengang wird vom Lehrkörper des Fachbereichs Urban Studies und von Mitarbeitenden des Departements Gesellschaftswissenschaften betreut. Die Studierenden profitieren zudem von einer engen Zusammenarbeit zwischen der Universität Basel und dem African Centre for Cities der Universität Kapstadt in Südafrika.

Im ersten Semester lernen die Studierenden Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen der Urban Studies kennen. Das zweite Semester bietet ihnen faszinierende Möglichkeiten, sich aktiv mit Stadtforschung auseinanderzusetzen. Fünfzehn Studierende können das zweite Semester an der Universität Kapstadt in Südafrika absolvieren. Die Forschung fokussiert sich hier vor allem auf Städte und Urbanisierung im globalen Süden, da diese von zentraler Bedeutung für die Erforschung alltäglicher Formen von Handlungsfähigkeit und somit auch massgebend für die heutige weltweite Urbanisierung sind. Es besteht kein Anspruch auf einen Platz an der Universität Kapstadt. Eine zweite, neu entwickelte Möglichkeit ist ein Forschungssemester, das sich mit transregionalen Urbanisierungsprozessen befasst und lokale mit internationaler Feldforschung verbindet. Die zentrale Fragestellung dieser Forschung lautet, wie aus postkolonialer Perspektive globale Systeme abweichende lokale Bedingungen und urbane Lebenswelten prägen. Eine in Ausnahmefällen dritte Möglichkeit ist ein einjähriger Kurs in anthropologischen Feldforschungsmethoden, der eine Forschungsreise zwischen den Semestern umfasst.

Im dritten Semester widmen sich die Studierenden im Research Studio gemeinschaftlichen, interdisziplinären Forschungspraktiken, bei denen geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Methoden mit visuellen und räumlichen Analysen und Darstellungsweisen kombiniert werden. Das Research Studio findet in einem eigens dafür reservierten Raum statt, der Werkstattcharakter hat. Hier arbeiten kleine Teams von Studierenden mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund eng zusammen. Erarbeitet werden u.a. Essays, grafische Publikationen, Karten, Diagramme, Fotoprojekte, Videos und Installationen.

Ein weiterer Bestandteil des Studiums sind Seminare und Vorlesungen des Fachbereichs Urban Studies zu einer Vielzahl von urbanen Themen. Sie haben das Ziel, den Studierenden fundierte Kenntnisse über spezifische disziplinäre Herangehensweisen zu vermitteln. Die Studierenden können auch Wahlkurse aus dem reichhaltigen Angebot der Universität Basel (z.B. in Afrikastudien, Anthropologie oder Geschichte) belegen.

Abgeschlossen wird das Studium mit der Masterarbeit, in der ein Thema im Bereich Urban Studies tiefgründig erforscht wird. Idealerweise wird die schriftliche Arbeit mit einer praxisbezogenen und/oder visuellen Komponente ergänzt, um die Untersuchungsergebnisse anschliessend einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Der Masterstudiengang Critical Urbanisms findet in englischer Sprache statt. Er richtet sich an in- und ausländische Studierende der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sowie an Studierende der Fachrichtungen Architektur, Kunst, Gestaltung, Städtebau oder Raumplanung. Ausländischen Studierenden, die keine EU-Bürger sind, empfehlen wir dringend, ihre Bewerbung so früh wie möglich einzureichen, da der Anmeldeprozess für eine Aufenthaltsgenehmigung bis zu vier Monate dauern kann und dieser Prozess erst beginnen kann, nachdem das Zulassungsschreiben ausgestellt wurde.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Beim Masterstudiengang Critical Urbanisms handelt es sich um einen sogenannten Monostudiengang, der ohne weitere Fächer zu 120 Kreditpunkten (KP) studiert wird, die innerhalb von vier Semestern erworben werden. Ein Teilzeitstudium verlängert die Dauer des Studiums entsprechend. Der Studienbeginn ist im Herbst- oder im Frühjahrsemester möglich; ein Studienbeginn im Frühjahrsemester kann jedoch zu einer Verlängerung der Regelstudienzeit führen. Ein KP entspricht gemäss ECTS einem Arbeitsaufwand von ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 ECTS)
Critical Urbanisms
120 ECTS
Mono-courses

Fächerkombination

Der Masterstudiengang Critical Urbanisms ist in sich interdisziplinär angelegt und wird ohne weitere Fächer studiert.

Berufsmöglichkeiten

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Critical Urbanisms verfügen über einschlägiges, praktisches und theoretisches Wissen über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Prozesse, die der Entstehung von Städten und Regionen zugrunde liegen. Interdisziplinäre Fertigkeiten gepaart mit der internationalen Erfahrung befähigen sie, bei Institutionen zu arbeiten, die eine tragende Rolle bei der Gestaltung der Städte spielen. Dazu zählen nationale und internationale Organisationen – von Forschungsinstituten über lokale, regionale und nationale Stadtplanungsbehörden bis hin zu Entwicklungshilfeorganisationen und NROs. Ausserdem kommen Architektur- und Designfirmen, Museen, Büros für Stadtplanung und -politik, Universitäten und Beratungsfirmen als künftige Arbeitgeber infrage.

Mit einem konsekutiven Promotionsstudium in Urban Studies an der Universität Basel kann ausserdem eine akademische Laufbahn in Lehre und Forschung eingeschlagen werden.

 

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