Mit dem neuen Investitionsprüfgesetz (IPG) führt nun auch die Schweiz ein Regime zur Kontrolle ausländischer Investitionen ein. Damit folgt sie einer internationalen Entwicklung:
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Staaten ihre Investitionskontrollen ausgebaut oder neu eingeführt, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, zunehmender sicherheitspolitischer Sensibilitäten und wachsender staatlicher Einflussnahme auf strategische Unternehmen und Infrastrukturen. Das neue schweizerische IPG wirft eine Vielzahl rechtlicher und praktischer Fragen auf. Diese betreffen insbesondere den Anwendungsbereich des Gesetzes, die Bestimmung staatlicher Kontrolle und Einflussnahme, den Ablauf der Prüfverfahren sowie die Auswirkungen auf M&A-Transaktionen und den Wirtschaftsstandort Schweiz.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich das schweizerische Regime im internationalen Kontext einordnen lässt und welche Erfahrungen ausländische Rechtsordnungen mit Investitionskontrollen gemacht haben. Die Tagung widmet sich diesen aktuellen Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Behörden, Anwaltschaft und Wirtschaft diskutieren die Grundzüge des neuen IPG, beleuchten dessen praktische Umsetzung und ordnen die schweizerische Regelung in den internationalen Kontext ein. Autor: Prof. Dr. iur. Phil Baumann
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Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem angefügten Flyer.
Veranstalter:
Universität Basel, Juristische Fakultät
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