Die Universität Basel schliesst ihre Rechnung 2021 bei einem Aufwand von 760,8 Millionen Franken mit einem Überschuss von rund 0,3 Millionen Franken ab. Die Erträge bei den Drittmitteln liegen mit 192,3 Millionen Franken nur knapp unter dem Vorjahres-Höchstwert.
Zelltherapien sind die neue Hoffnung gegen Erkrankungen wie Leukämien oder Multiple Sklerose. Sie erfordern jedoch eine intensive und belastende Vorbehandlung. Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel haben einen Ansatz entwickelt, um diese Vorbereitung, aber auch die Nachbehandlung schonender und effizienter zu gestalten. Mit einem Start-up wollen sie ihren Ansatz für den klinischen Einsatz weiterentwickeln.
Kompakt, humorvoll und mit viel Lebensfreude: Ein neuer Kurzfilm zeigt in knapp drei Minuten, was die Universität Basel ausmacht und wo ihre Stärken liegen.
Die Diagnose ist selten, aber verheerend. Kinder mit einer angeborenen Muskelschwäche haben grosse Mühe mit der Nahrungsaufnahme und lernen oft nie das Laufen. Bisher gab es keine Chance auf Heilung, doch Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel stellen nun erstmals einen Therapieansatz vor.
Ein Jahr nach einer Infektion mit dem Coronavirus leiden Betroffene deutlich häufiger an typischen Long Covid-Symptomen wie Erschöpfung als Personen, die nie PCR-positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Diese Häufung lässt sich nicht auf eine psychische Belastung durch die Pandemie zurückführen. Das zeigen die Befunde der Swiss Corona Stress Study der Universität Basel bei über 11'000 Teilnehmenden.
Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet vier Forschende der Universität Basel mit einem der begehrten ERC Consolidator Grants aus. Die Projekte aus Zellbiologie, Physik, Immunologie und Chemie erhalten jeweils rund zwei Millionen Euro Fördergelder.
Nirgendwo sonst sind so viele jungsteinzeitliche Pfahlbausiedlungen bekannt wie rund um die Alpen. Wie dieser spezielle Bauboom seinen Anfang nahm, ist jedoch rätselhaft. Forschende der Universität Basel haben nun neue Hinweise aufgedeckt: Eine Hauptrolle könnten Siedler am Varese-See in Norditalien gespielt haben.
Der Magnesiumspiegel im Blut spielt eine wichtige Rolle dabei, wie gut das Immunsystem Krankheitserreger oder Krebszellen bekämpfen kann: Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel berichten im Fachjournal «Cell», dass T-Zellen ausreichend Magnesium brauchen, um korrekt funktionieren zu können. Die Erkenntnisse sind potenziell wichtig für Krebsbetroffene.
Im Herbstsemester 2021 haben sich 13'039 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit ist die Zahl der Studierenden leicht zurückgegangen, bleibt aber über der Marke von 13'000, die erstmals im vergangenen Jahr erreicht worden war.