Die Darmflora spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit – auch für die psychische. Forschende der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel zeigen nun, dass Probiotika die Wirkung von Antidepressiva unterstützen und Depressionen mildern können.
Candida albicans ist ein Pilz, der die Schleimhäute der meisten gesunden Menschen besiedelt. Unter bestimmten Bedingungen kann er in eine schädliche Form übergehen und Infektionen verursachen. Forschende haben nun Moleküle im Sekret der Schleimhäute identifiziert, die den Erreger daran hindern, schädlich zu werden, und legen damit den Grundstein für eine neue Klasse von Medikamenten.
Die Klimaerwärmung trifft den Alpenraum besonders stark. Wie die Arktis wird auch das europäische Gebirge grüner. Forschende der Universitäten Lausanne und Basel zeigen nun im Fachblatt «Science» anhand von Satellitendaten, dass die Vegetation oberhalb der Baumgrenze in fast 80 Prozent der Alpen zugenommen hat. Auch die Schneefläche ist geschrumpft, wenn auch bisher nur leicht.
Die Universität Basel schliesst ihre Rechnung 2021 bei einem Aufwand von 760,8 Millionen Franken mit einem Überschuss von rund 0,3 Millionen Franken ab. Die Erträge bei den Drittmitteln liegen mit 192,3 Millionen Franken nur knapp unter dem Vorjahres-Höchstwert.
Zelltherapien sind die neue Hoffnung gegen Erkrankungen wie Leukämien oder Multiple Sklerose. Sie erfordern jedoch eine intensive und belastende Vorbehandlung. Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel haben einen Ansatz entwickelt, um diese Vorbereitung, aber auch die Nachbehandlung schonender und effizienter zu gestalten. Mit einem Start-up wollen sie ihren Ansatz für den klinischen Einsatz weiterentwickeln.
Kompakt, humorvoll und mit viel Lebensfreude: Ein neuer Kurzfilm zeigt in knapp drei Minuten, was die Universität Basel ausmacht und wo ihre Stärken liegen.
Die Diagnose ist selten, aber verheerend. Kinder mit einer angeborenen Muskelschwäche haben grosse Mühe mit der Nahrungsaufnahme und lernen oft nie das Laufen. Bisher gab es keine Chance auf Heilung, doch Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel stellen nun erstmals einen Therapieansatz vor.
Ein Jahr nach einer Infektion mit dem Coronavirus leiden Betroffene deutlich häufiger an typischen Long Covid-Symptomen wie Erschöpfung als Personen, die nie PCR-positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Diese Häufung lässt sich nicht auf eine psychische Belastung durch die Pandemie zurückführen. Das zeigen die Befunde der Swiss Corona Stress Study der Universität Basel bei über 11'000 Teilnehmenden.
Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet vier Forschende der Universität Basel mit einem der begehrten ERC Consolidator Grants aus. Die Projekte aus Zellbiologie, Physik, Immunologie und Chemie erhalten jeweils rund zwei Millionen Euro Fördergelder.