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Biotech-Startup NanoZymeX erhält Anschubfinanzierung

Drei Personen in einem Labor lächeln in die Kamera, zwei winken und eine zeigt einen Daumen nach oben.
Margarita C. Dinamarca, Boris Sevarika und Eva Hemmrich vom NanoZymeX Executive Team. (Foto: zvg)

Das Biotech-Startup NanoZymeX entwickelt neuartige Enzymersatztherapien für seltene genetische Erkrankungen. Dabei setzt das Unternehmen auf selbst entwickelte lipidbasierte Nanopartikel, die therapeutische Enzyme gezielt in Zellen transportieren. Für die Weiterentwicklung seiner Technologie hat sich NanoZymeX eine Anschubfinanzierung von 150'000 CHF von Venture Kick gesichert.

25. März 2026

Drei Personen in einem Labor lächeln in die Kamera, zwei winken und eine zeigt einen Daumen nach oben.
Margarita C. Dinamarca, Boris Sevarika und Eva Hemmrich vom NanoZymeX Executive Team. (Foto: zvg)

Enzymersatztherapien gelten als vielversprechender Ansatz zur Behandlung seltener genetischer Krankheiten. Ihre Wirksamkeit ist jedoch oft begrenzt, da die Wirkstoffe das Zielgewebe nur unzureichend erreichen. Zudem können wiederholte Behandlungen Immunreaktionen auslösen und so die langfristige Wirkung beeinträchtigen.

Hier setzt das Biotech-Sstartup NanoZymeX an: Die Firma entwickelt eine Plattform auf Basis von Lipid-Nanopartikeln, um therapeutische Enzyme direkt in Zielzellen und Lysosomen zu transportieren. Dadurch soll die Aufnahme in die Zellen verbessert, Immunreaktionen reduziert und die therapeutische Wirkung gesteigert werden.

Erste präklinische Studien zeigen laut Unternehmen eine effiziente Verabreichung sowie eine erhöhte Enzymaktivität im Zielgewebe. Die Technologie richtet sich insbesondere an lysosomale Speicherkrankheiten, darunter die Pompe-Krankheit – ein Markt mit einem Volumen von mehreren Milliarden Dollar.

Spin-off der Universität Basel

NanoZymeX ist eine Ausgründung der Universität Basel. Das Unternehmen wird von Boris Sevarika, Margarita C. Dinamarca und Eva Hemmrich geführt, die sich mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Formulierungsentwicklung, Neurobiologie und Regulierungswissenschaft hervorragend ergänzen.

«Die Unterstützung durch Venture Kick kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, an dem wissenschaftliche Entdeckungen in echte Unternehmen umgesetzt werden müssen», sagt Boris Sevarika, Mitbegründer von NanoZymeX. «Diese Art der Frühphasenfinanzierung bietet die nötige Flexibilität für den Aufbau des Unternehmens, die Geschäftsentwicklung und die Vorbereitung der nächsten Finanzierungsrunden. Sie schliesst eine entscheidende Lücke zwischen akademischer Forschung und der durch Risikokapital finanzierten Biotech-Entwicklung.»

Die Venture Kick-Initiative unterstützt Schweizer Start-ups mit Startkapital und einem strukturierten Förderprogramm. Die Finanzierung soll NanoZymeX dabei helfen, die Technologie weiterzuentwickeln, zusätzliche präklinische Studien durchzuführen und die Produktion zu skalieren. Gleichzeitig legt sie die Grundlage für weitere Finanzierungsrunden und den Übergang in die klinische Entwicklung.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Venture Kick.

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