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Veranstaltungsrückschau: Antibiotika-Resistenzen

Veranstaltung zum Thema Antibiotika-Resistenzen im Biozentrum.

Am Donnerstag, den 9. April 2026, öffnete das Biozentrum der Universität Basel seine Türen für die breite Öffentlichkeit, um tiefere Einblicke in eines der drängendsten Themen der modernen Medizin zu gewähren: die Entwicklung neuer Strategien gegen resistente Keime. Unter dem Titel «Antibiotika-Resistenzen: Wege aus der Krise» zog die Veranstaltung zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher an.

Exklusive Labor-Einblicke

Das Programm begann um 17:00 Uhr mit einer exklusiven Führung durch die hochmodernen Labore des Biozentrums. Die Teilnehmenden erhielten dabei die seltene Gelegenheit, den Forschenden direkt über die Schulter zu schauen und die technologischen Abläufe hinter der Suche nach neuen Wirkstoffen aus nächster Nähe kennenzulernen.

«AntiResist»: Brücke zwischen Labor und Klinik

Im anschliessenden Vortrag beleuchteten Prof. Nina Khanna und Prof. Christoph Dehio die entscheidende Schnittstelle zwischen Labor und Klinik. Im Zentrum stand das interdisziplinäre Basler Forschungsnetzwerk AntiResist. Als sogenannter Nationaler Forschungsschwerpunkt (NFS) wird dieses Leuchtturmprojekt, bei dem Basel als «Leading House» fungiert, seit 2020 vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit insgesamt 37 Millionen Franken gefördert. Die beiden Expert*innen legten dar, wie das Netzwerk biologische Grundlagenforschung und klinische Praxis verknüpft, um bestehende Lücken in der antibiotischen Behandlung gezielt zu schliessen. Ziel dieser engen Zusammenarbeit ist es, den Weg für neuartige, treffsichere antibakterielle Therapien zu ebnen.

Beim finalen Apéro nutzte das Publikum die Gelegenheit, die diskutierten Themen zu vertiefen und in ungezwungener Atmosphäre direkt mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Wir freuen und bereits auf die nächste Ausgabe des Veranstaltungsformats am 25. Mai 2027.

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