Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Dabei setzen Forschende der Universität Basel und der ETH Zürich auf ein Virus, welches speziell Bakterien abtötet.
Die Literaturwissenschaftlerinnen Moniek Kuijpers und Tina Ternes untersuchen, wie sich gemeinsames Lesen auf das Wohlbefinden von Menschen auswirkt. Anlässlich des Schweizer Vorlesetag am 27. Mai geben sie Einblick in ihre Forschung und berichten von persönlichen Erfahrungen.
Seen übernehmen eine wichtige Filterfunktion im Ökosystem: Sie entfernen überschüssigen Stickstoff aus dem Wasser. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Basel und der Eawag zeigt nun, dass der Klimawandel diese natürliche Reinigungsleistung schwächen könnte. Das hätte Folgen bis in Küstenökosysteme der Meere.
Verschiedene Schnabel- und Kieferformen sind sichtbare Beispiele dafür, wie sich Tierarten an verschiedene Nahrungsquellen angepasst haben. Wie die Ernährung selbst die Zusammensetzung des Darmgewebes prägt, zeigen Forschende nun am Beispiel der artenreichen Buntbarsche im Fachjournal «Nature».
Eine Blutstammzellenspende kann das Leben von Leukämie-Betroffenen retten. Medikamente lösen Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung die Stammzellenspende gezielt unterstützen könnte.
Millionen Menschen weltweit tragen ein Leben lang Virusinfektionen in sich, die ihnen bei der Geburt übertragen wurden. Lange ging man davon aus, dass das Immunsystem diese Erreger kaum bekämpft. Forschende der Universität Basel zeigen nun: Die körpereigene Abwehr geht durchaus gegen das Virus vor. Dies könnte ein Ausgangspunkt für neue Therapien sein.
Bei zahlreichen Erkrankungen spielen geschädigte Mitochondrien eine zentrale Rolle. Diese kleinen Strukturen dienen der Energieversorgung von Zellen. Forschende stellen nun das System «MitoCatch» vor, das gesunde Spender-Mitochondrien gezielt in die Zellen bringt, die sie am dringendsten benötigen.
Bei Grabungen unter dem Basler Stadtcasino kamen Gräber aus dem 17. Jahrhundert zum Vorschein, darunter auch Pestbestattungen. Die Analyse von Forschenden der Universität Basel zeigt, dass vor allem junge Menschen aus unteren Schichten der Seuche zum Opfer fielen.
Eine globale Studie der Universität Basel zeigt ein überraschendes Bild: Während 42 Prozent der Baumgrenzen weltweit bergauf wandern, gehen 25 Prozent sogar zurück. Hinter dieser gegensätzlichen Entwicklung steckt mehr als nur die Erwärmung – Klimawandel und menschliche Landnutzung wirken zusammen.