Erst kam sie schleichend, seit zwei Jahren fliegt sie in ganz Basel: die Tigermücke. Aedes albopictus wurde in den letzten Jahren zu einer richtiggehenden Plage, vor allem, weil sie tagaktiv ist und gleich mehrmals zustechen kann. Forschende des Swiss TPH und der Universität Basel haben nun untersucht, wie der Kanton eine Brutstätte der Tiere besonders effektiv behandeln kann.
Mit der Expansion Griechenlands verbreitete sich auch Homers Heldengeschichte im westlichen Mittelmeerraum. Eine Spurensuche in Kalabrien, wo angeblich der Erbauer des Trojanischen Pferdes begraben worden ist.
Forschende am Biozentrum der Universität Basel und am FMI haben die bislang detaillierteste Karte des motorischen Kortex der Maus erstellt. Sie zeigt 16 fein gegliederte Bereiche und liefert neue Einblicke in die Schaltkreise, die unsere Bewegungen steuern. Die Ergebnisse könnten helfen, Erkrankungen wie amyotrophe Lateralsklerose und Demenz besser zu verstehen.
Dominik Fleitmann liest in Stalagmiten, wie sich Klima und Umwelt über Tausende bis Millionen von Jahren verändert haben. Die Archive aus der Höhle zeigen auch, wie Klimaveränderungen menschliche Lebensräume geprägt haben. Und welche Folgen der heutige Klimawandel haben könnte.
Braunes Fettgewebe reagiert auf Kälte: Es verbraucht Energie, um Wärme zu erzeugen. Als natürlicher Kalorienverbrenner könnte es ein Schlüssel gegen Übergewicht sein. Warum es solche Ansätze auch im Zeitalter der Abnehmspritze noch braucht und wo Hürden bestehen, erklärt Endokrinologe Prof. Dr. Matthias Betz von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel.
Wie nehmen wir unsere Umgebung wahr und nach welchen Kriterien bewerten wir sie? Dazu forscht die Philosophin Antonietta Di Giulio. Im Interview erklärt sie, wie unterschiedliche Landschaftsbilder zu Konflikten führen können und wie die Politik diesen begegnen kann.
Forschende aus Basel und Cambridge haben kleine Moleküle entwickelt, die Immuntherapien gegen Krebs effizienter machen könnten. Dabei wirken sie gleich doppelt: Sie bestärken Fresszellen darin, Krebszellen zu verschlingen, und verändern das umliegende Gewebe so, dass es Immunangriffe gegen den Tumor weniger stark ausbremst.
Leberkrebs ist schwierig zu behandeln, weil sich die Tumore verschiedener Patientinnen und Patienten stark unterscheiden. Forschende der Universität Basel bilden diese Vielfalt in einer Sammlung aus Mini-Tumoren ab, um systematisch nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe dieser sogenannten Organoide testeten sie mehr als 1600 Wirkstoffe und entwickelten daraus vielversprechende Wirkstoffkombinationen.
Im September stehen Landtagswahlen im Osten Deutschlands an. Gemäss Umfragen wird die AfD stärkste Kraft. Es läuft auf eine äusserst diverse Koalition hinaus, damit die rechte Partei in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nicht an der Regierung beteiligt werden soll. Eine Herausforderung für die anderen Parteien, sagt Politikwissenschaftlerin Sophie Suda.