Ein Team der Universität Basel hat einen vielseitigen Nanoroboter mit Antriebs- und Nutzlastmodul entwickelt. Die beiden wiederverwendbaren Module fügen sich selbstständig zusammen und könnten in der Medizin oder der Industrie zum Einsatz kommen.
Der Darm regelt weit mehr als nur die Verdauung. Forschende der Universität Basel haben bei Fruchtfliegen nun einen überraschenden Zusammenhang zwischen Darmfunktion, Nahrungsaufnahme und Schlaf entdeckt. Die Arbeit untermauert, dass der Darm mit dem Gehirn kommuniziert und das Verhalten beeinflusst.
Jahrzehntelang galt Alzheimer als unheilbar. Nun zeichnet sich ein Wandel ab: Der Arzt und Demenzforscher Prof. Dr. Dr. Marc Aurel Busche erklärt, warum sich die Sicht auf die Krankheit gerade grundlegend verändert.
Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Dabei setzen Forschende der Universität Basel und der ETH Zürich auf ein Virus, welches speziell Bakterien abtötet.
Die Literaturwissenschaftlerinnen Moniek Kuijpers und Tina Ternes untersuchen, wie sich gemeinsames Lesen auf das Wohlbefinden von Menschen auswirkt. Anlässlich des Schweizer Vorlesetag am 27. Mai geben sie Einblick in ihre Forschung und berichten von persönlichen Erfahrungen.
Seen übernehmen eine wichtige Filterfunktion im Ökosystem: Sie entfernen überschüssigen Stickstoff aus dem Wasser. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Basel und der Eawag zeigt nun, dass der Klimawandel diese natürliche Reinigungsleistung schwächen könnte. Das hätte Folgen bis in Küstenökosysteme der Meere.
Verschiedene Schnabel- und Kieferformen sind sichtbare Beispiele dafür, wie sich Tierarten an verschiedene Nahrungsquellen angepasst haben. Wie die Ernährung selbst die Zusammensetzung des Darmgewebes prägt, zeigen Forschende nun am Beispiel der artenreichen Buntbarsche im Fachjournal «Nature».
Eine Blutstammzellenspende kann das Leben von Leukämie-Betroffenen retten. Medikamente lösen Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung die Stammzellenspende gezielt unterstützen könnte.
Millionen Menschen weltweit tragen ein Leben lang Virusinfektionen in sich, die ihnen bei der Geburt übertragen wurden. Lange ging man davon aus, dass das Immunsystem diese Erreger kaum bekämpft. Forschende der Universität Basel zeigen nun: Die körpereigene Abwehr geht durchaus gegen das Virus vor. Dies könnte ein Ausgangspunkt für neue Therapien sein.