Spitalinfektionen und Antibiotikaresistenzen stellen die öffentliche Gesundheit vor ernsthafte Herausforderungen. Um die Forschung in diesem Bereich zu stärken, hat die Universität Basel die Medizinerin Sarah Tschudin Sutter zur neuen Assistenzprofessorin für Infektionsepidemiologie ernannt.
Der Universitätsrat der Universität Basel hat Prof. Dr. Karin Hartmann zur Professorin für Allergologie gewählt. Prof. Dr. Flavio Donato wurde zum Assistenzprofessor für Neurobiologie am Biozentrum ernannt.
Das von Mobiltelefonen ausgehende blaugrüne Farblicht kann bekanntlich beim Einschlafen stören. Dieses Licht lässt sich nun so verändern, dass wir leichter in den Schlaf sinken können, berichten Forschende der Universitäten Basel und Manchester.
Menschen sehen soziale Ausgrenzung bei andern unterschiedlich – je nachdem wie sehr ihrer Meinung nach die ausgeschlossene Person selbst schuld daran ist. Dies wiederum wird stark davon beeinflusst, wie ähnlich die Gruppenmitglieder untereinander sind.
Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Wege von Proteinen in die Zelle hinein verfolgen lassen. Dabei werden Proteine mit kleinsten Nanosensoren, sogenannten Nanobodies, markiert. Mit dieser Fussfessel lässt sich ihr Weg durch die Zelle live verfolgen.
Fette sind für unseren Körper lebensnotwendig. Kernbestandteile aller Fette sind Fettsäuren, deren Herstellung von dem Enzym ACC in die Wege geleitet wird. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun erstmals zeigen können, wie sich das Enzym ACC zu verschiedenen Fasern zusammenlagert. Die Art der Faser, so die Forscher in «Nature», steuere die Enzymaktivität und damit die Fettsäureproduktion.
Die Befürchtung, dass Globalisierung und internationaler Handel zu höheren Arbeitslosenzahlen führen, lässt sich widerlegen – zumindest für die Schweiz. Wirtschaftswissenschaftler der Universität Basel fanden bei 33'000 Beschäftigten im schweizerischen Industriesektor keinen Zusammenhang zwischen vermehrten Importen und dem Risiko, arbeitslos zu werden.
Forscher haben ein künstliches Gewebe entwickelt, in dem menschliche Blutstammzellen über längere Zeit funktionsfähig bleiben. Das berichten Wissenschaftler der Universität Basel, des Universitätsspitals Basel und der ETH Zürich in der Fachzeitschrift PNAS.
So wie die Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland geplant ist, kann sie die Sicherheit der Anlagen negativ beeinflussen. Beteiligte könnten zunehmend eigene Interessen in den Vordergrund stellen, je näher der Zeitpunkt der Abschaltung rückt. Das lässt das sogenannte «Endgame»-Verhalten der Spieltheorie vermuten.