Viele in der Medizin hochaktive Wirkstoffe sind Naturstoffe oder nah mit ihnen verwandt. Dazu zählen auch die sogenannten Makrozyklen, die nur schwer im Labor hergestellt werden können. Chemiker der Universität Basel haben nun eine Synthese entwickelt, mit der eine riesige Bibliothek von Makrozyklen zur Wirkstoffsuche aufgebaut werden kann.
Das Tropenhaus im Botanischen Garten der Universität Basel wird durch einen Neubau ersetzt, an dem sich private Förderer mit rund einer Million Franken beteiligen. Noch bis Ende Juni kann das Tropenhaus besucht werden. Die Wiedereröffnung erfolgt 2021 – dann mit einem neuen Bergnebelwaldhaus.
Prof. Dr. Uwe Pühse vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel erhält einen UNESCO-Lehrstuhl für «Physical Activity and Health in Educational Settings». Am Lehrstuhl werden die Zusammenhänge von Bewegung und Sport, Gesundheit und schulischer Leistung untersucht sowie konkrete Massnahmen zur Verbesserung entwickelt. Co-Leiterin des Lehrstuhls wird Prof. Dr. Cheryl Walter von der Nelson Mandela University in Port Elizabeth, Südafrika.
Zur Assistenzprofessorin für Statistik hat das Rektorat der Universität Basel Prof. Dr. Giusi Moffa ernannt.
Physiker der Universität Basel können erstmals zeigen, wie ein einzelnes Elektron in einem künstlichen Atom aussieht. Mithilfe einer neu entwickelten Methode sind sie in der Lage, die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im Raum darzustellen. Dadurch lässt sich die Kontrolle von Elektronenspins verbessern, die als kleinste Informationseinheit eines zukünftigen Quantencomputers dienen könnten.
Die Universität Basel hat sechs herausragende Dozierende und Mitarbeitende mit den Teaching Excellence Awards 2019 ausgezeichnet. Die Jurys für die fünf Kategorien setzten sich aus Studierenden, Dozierenden sowie Studiendekaninnen und -dekanen zusammen und wählten aus fast 500 Nominationen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
Neuer Professor für das Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel und die Universität Basel: Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Rava Azeredo da Silveira ist vom Universitätsrat zum Professor für Theoretical and Computational Neuroscience berufen worden.
Die Relaisstation des Gehirns, die Substantia nigra, beherbergt verschiedene Arten von Nervenzellen und ist für die Ausführung von Bewegungen zuständig. Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben nun zwei dieser Zellpopulationen genauer charakterisiert und konnten ihnen jeweils eine genaue Funktion zuordnen.
In der Tiefsee leben Fische, die in fast absoluter Dunkelheit Licht verschiedener Wellenlängen sehen können. Im Gegensatz zu anderen Wirbeltieren besitzen sie nämlich mehrere Gene für das lichtempfindliche Sehpigment Rhodopsin, berichten Evolutionsbiologen der Universität Basel in der Fachzeitschrift «Science».