Physiker der Universität Basel können erstmals zeigen, wie ein einzelnes Elektron in einem künstlichen Atom aussieht. Mithilfe einer neu entwickelten Methode sind sie in der Lage, die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im Raum darzustellen. Dadurch lässt sich die Kontrolle von Elektronenspins verbessern, die als kleinste Informationseinheit eines zukünftigen Quantencomputers dienen könnten.
Die Universität Basel hat sechs herausragende Dozierende und Mitarbeitende mit den Teaching Excellence Awards 2019 ausgezeichnet. Die Jurys für die fünf Kategorien setzten sich aus Studierenden, Dozierenden sowie Studiendekaninnen und -dekanen zusammen und wählten aus fast 500 Nominationen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
Neuer Professor für das Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel und die Universität Basel: Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Rava Azeredo da Silveira ist vom Universitätsrat zum Professor für Theoretical and Computational Neuroscience berufen worden.
Die Relaisstation des Gehirns, die Substantia nigra, beherbergt verschiedene Arten von Nervenzellen und ist für die Ausführung von Bewegungen zuständig. Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben nun zwei dieser Zellpopulationen genauer charakterisiert und konnten ihnen jeweils eine genaue Funktion zuordnen.
In der Tiefsee leben Fische, die in fast absoluter Dunkelheit Licht verschiedener Wellenlängen sehen können. Im Gegensatz zu anderen Wirbeltieren besitzen sie nämlich mehrere Gene für das lichtempfindliche Sehpigment Rhodopsin, berichten Evolutionsbiologen der Universität Basel in der Fachzeitschrift «Science».
Zum neuen Professor für Computational Pharmacy an der Universität Basel hat der Universitätsrat Prof. Dr. Markus A. Lill gewählt.
Die Alterung der Bevölkerung wirft wichtige soziale und ethische Fragen auf. Eine Kurzfilmreihe von Forschenden aus Basel und Lausanne regt dazu an, den gesellschaftlichen Blick auf ältere Menschen zu hinterfragen. In der Deutschschweiz starten die kostenlosen Kino-Vorstellungen mit anschliessender Diskussion am 7. Mai 2019 in Liestal.
Die bisher grösste genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30‘000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis deren biologischen Grundlagen. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt.
Bei der Herstellung von Graphen auf einer Kupferoberfläche kann Kaliumbromid zu besseren Resultaten führen. Wenn sich Kaliumbromid-Moleküle zwischen Graphen und Kupfer anordnen, kommt es zu einer elektronischen Entkoppelung, wie Physiker der Universitäten Basel, Modena und München in «ACS Nano» berichten.