Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, 3000 Bern
Fachübergreifend
Wenn Künstlerinnen mit Telefonbüchern reden – und sie zu ihnen sprechen
Eröffnung einer Pop-up-Ausstellung am Museum für Kommunikation mit Beteiligung der Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme der Universität Basel
Telefonbücher im PTT-Archiv. (Foto: Wikimedia/PTT-Archiv, Sascha Deboni | CC BY-SA 4.0)
In dieser Pop-up-Ausstellung begegnen Sie historischen Schweizer Telefonbüchern aus dem PTT-Archiv. Künstlerinnen arbeiten mit diesen Büchern und lassen sie neu sprechen. Aus Listen und Namen entstehen Geschichten, die leise, überraschend, vielstimmig sind. Die Kunst lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und Vertrautes mit anderen Augen zu sehen.
Archive sammeln Fakten und bewahren Wissen. Sie halten Erinnerungen fest und machen sie zugänglich. Auch Wikipedia teilt Wissen offen und lädt zum Mitmachen ein. Dieses Projekt bringt Archive, Wikipedia und Künstlerinnen zusammen. Es lebt von Offenheit, Austausch und gemeinsamem Arbeiten. Freier Zugang zu Wissen hilft uns, Zusammenhänge zu erkennen und die Welt besser zu verstehen.
12:30 Uhr: Künstlerinnen stellen ihre Arbeiten vor
14:00 Uhr: Wikipedia-Editathon – gemeinsam Wissen erweitern
Ganztags: Mixed-Reality-Erlebnis, angeboten von der Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme DBIS der Universität Basel, mit den entstandenen Kunstwerken und ihren Inspirations-Archivdokumenten
Das Projekt entsteht gemeinsam mit Wikimedia CH GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums). Die Ausstellung dauert vom 19. bis zum 29. Mai 2026.
Der Kalender der Universität Basel listet Veranstaltungen auf, die von der Universität Basel, ihren zahlreichen Einheiten sowie von akkreditierten studentischen Organisationen und assoziierten Institutionen angeboten werden. Sie sprechen ein grösseres Publikum an, sind öffentlich und für alle zugänglich. In der Regel ist der Eintritt frei.
Sie können Ihren Anlass ebenfalls im Veranstaltungskalender eintragen lassen, sofern er die oben genannten Kriterien erfüllt. Senden Sie dazu Titel, Kurztext, Zeit, Ort, Veranstalter, Link auf Webseite und falls vorhanden Foto (JPG) und Programmflyer (PDF) an E-Mail: agenda@unibas.ch