Ein Team am Augenforschungsinstitut IOB und an der Universität Basel spürt den Ursachen erblicher Erkrankungen der Netzhaut nach. Die Forschenden schaffen damit wichtige Voraussetzungen für Gentherapien gegen das Erblinden.
Die Universität Basel hat aufgrund von kritischen Medienberichten die Aktivitäten im Fachbereich Urban Studies einer vertieften Überprüfung unterzogen. Die Erkenntnisse dieser Überprüfung haben zur Umsetzung verschiedener Massnahmen geführt. Unter anderem wurde sichergestellt, dass die wissenschaftlichen Standards in der Dissertation, die in den Medien kritisiert wurde, eingehalten werden. Zudem soll der Fachbereich Urban Studies besser in das Departement Gesellschaftswissenschaften integriert werden.
Forschende der Universität Basel haben das Erbgut des Erregers Treponema pallidum in Knochen von Menschen entdeckt, die vor 2000 Jahren in Brasilien gestorben sind. Die neuen Erkenntnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature, stellen bisherige Theorien zur Verbreitung von Syphilis durch die spanischen Eroberer in Frage.
Im Spital tauchen immer mal wieder unbekannte Keime auf. Forschende der Universität Basel haben diese über Jahre gesammelt und analysiert. Dabei fanden sie zahlreiche neue Bakterienarten, von denen einige in der klinischen Praxis von Bedeutung sind.
Licht am Abend soll schlecht für den Schlaf sein. Doch spielt dabei eine Rolle, welche Farbe das Licht hat? Forschende der Universität Basel und der Technischen Universität München (TUM) verglichen den Einfluss unterschiedlicher Lichtfarben auf den menschlichen Körper. Ihre Erkenntnisse widersprechen den Resultaten einer früheren Studie bei Mäusen.
Der Universitätsrat hat am vergangenen Montag das dritte Budget der Leistungsperiode 2022–2025 verabschiedet. Um trotz der weiterhin vorhandenen exogenen Faktoren wie steigenden Beschaffungspreisen, einem Teuerungsausgleich von 2 Prozent für das Personal und Ertragsausfällen in der Grundfinanzierung ein ausgeglichenes Budget ausweisen zu können, muss die Universität Basel in den Planungen 2024 Reserven im Umfang von 53,9 Mio. Franken einsetzen.
Im Herbstsemester 2023 haben sich 13'006 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit überschreitet die Gesamtzahl der Studierenden wieder die 13'000er-Marke, was vor allem auf eine Zunahme der Eintritte auf Bachelorstufe zurückzuführen ist.
Antibiotika nützen nichts gegen Viren, auch nicht gegen das Coronavirus. Dennoch verschrieben Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz im ersten Jahr der Pandemie etwa doppelt so häufig antibakterielle Medikamente wie zuvor, berichten Forschende der Universität Basel. Eine riskante Praxis, warnt das Forschungsteam.
Der kanadische Mathematiker Jacob Tsimerman wird mit dem internationalen Ostrowski-Preis für höhere Mathematik 2023 ausgezeichnet. Der Ostrowski-Preis ist mit 100'000 Schweizer Franken dotiert und nach dem Mathematikprofessor Alexander M. Ostrowski benannt, der an der Universität Basel lehrte.