Wohltäter:innen der Antike: Bauten, Volksspeisungen, Katastrophenhilfe und soziale Einrichtungen
Vortrag von PD Dr. Marco Vitale, Universität Basel, im Rahmen des Vortragszyklus "Von Gemeinwohl und Eigennutz" der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel
Zweiter Akt mit einem Beitrag von Dr. des. Simon Bühler, Universität Basel: Euergetismus zwischen Politik und Heilsversprechen: Das Bildprogramm christlicher Mosaikböden in der spätantiken Levante
Aufgrund der begrenzten Anzahl Sitzplätze empfiehlt sich eine Anmeldung über Mail: vorstand@hag-basel.ch
Jedes Winterhalbjahr veranstaltet die HAG einen Vortragszyklus. Die Vorträge finden jeweils an einem Montagabend um 18.15 Uhr statt, meistens in der Alten Aula des Naturhistorischen Museums. Haupt- und Kurzreferat werden am gleichen Veranstaltungsort vorgetragen, anschliessend folgt eine kleine Diskussionsrunde.
Organizer:
Historische und Antiquarische Gesellschaft zu Basel
Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1, 4051 Basel, Hörsaal 115
Interdisciplinary
„Was kümmert dich, Natur, des Menschen Los?“ (Kaschnitz) Einspruch gegen die Vergöttlichung der Natur
Öffentliche Ringvorlesung von Dr. Beatrice Acklin Zimmermann, Thinktank LiberEthica, Bern, im Rahmen der Ringvorlesung "Falsche Götter / False Gods"
Bild: zVg
Die öffentliche Ringvorlesung “Falsche Götter” ist in das Rahmenprogramm der Oper „Moses und Aron“ von Arnold Schönberg eingebettet, die an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. im Herbst 2026 und im Frühjahr 2027 aufgeführt wird. Inspiriert von der zentralen Bedeutung des Goldenen Kalbes als Ursache kollektiver Exzesse in der Oper, wird der Leitbegriff „Falsche Götter“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die 13 Vorträge verbinden Beiträge aus Theologie und Religionswissenschaft mit soziologischen, wirtschaftswissenschaftlichen und demokratietheoretischen Ansätzen sowie aktuellen Fragestellungen, etwa zur Rolle künstlicher Intelligenz als Projektionsfläche quasi-religiöser Erwartungen. Die Veranstaltung behandelt Formen und Inhalte von Sakralisierung und deren gesellschaftliche, politische und technologische Konsequenzen im 21. Jahrhundert.
Studierende und Interessierte profitieren von der Möglichkeit, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven vergleichend zu erschliessen, diese kritisch zu reflektieren und eigenständig zu synthetisieren.
Veranstalter/in: Prof. Dr. Alfred Bodenheimer und Judith Beckschäfer
Diese Ringvorlesung ist Teil von „Auf in die Wüste“, einem umfangreichen Diskurs-, Begegnungs- und Rahmenprogramm, das die Aufführungen der Oper "Moses und Aron" von Arnold Schönberg an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. begleitet und ergänzt.
Organizer:
Universität Basel, Zentrum für Jüdische Studien
Öffentliche Vernissage neuer Castellio-Bücher und Preisverleihung Kreativwettbewerb
Sebastian Castellio (1515–1563), Humanist, Theologe und einer der ersten Toleranzdenker, der konsequent für Gewissens- und Glaubensfreiheit eintrat. Bild. zVg
Am Anlass werden drei bedeutende Neuerscheinungen präsentiert:
Das «Castellio-Lesebuch» mit einem Geleitwort von Bernhard Vischer und Beiträgen international renommierter Castellio-Forscherinnen und -Forscher: Dr. Christine Christ-von Wedel, Dr. Matthias Dall‘Asta, Dr. Peter Litwan, Prof. Dr. Barbara Mahlmann-Bauer, Dr. Mikkel Mangold, Dr. Uwe Plath, Dr. Stefania Salvadori, Prof. Dr. Ueli Zahnd.
Die Monographie «Sebastian Castellio zwischen Mittelalter, Reformation und Humanismus. Eine Darstellung seiner Toleranzideen im Dialog mit Figuren des Basler Münsters» von Dr. Christine Christ-von Wedel.
Rekonstruktion des lateinischen Originaltextes mit deutscher Übersetzung von «De haereticis non puniendis – Ketzer dürfen nicht bestraft werden» von Dr. Uwe Plath (Castellio-Preisträger 2026).
Grusswort: 1. Vizepräsidentin des Nationalrats Katja Christ
Öffentliche Buch- und Projektpräsentation mit Dr. des. Catrina Langenegger, Prof. Dr. Thomas Metzger und Anna Voser
Am 7. Februar 1945, kurz vor der Kapitulation Deutschlands, erreichte ein Rettungstransport mit 1200 Jüdinnen und Juden aus dem Ghetto Theresienstadt St. Gallen. Angestossen hatte die Befreiungsaktion 1944 das Schweizer Ehepaar Recha und Yitzchok Sternbuch, das die Unterstützung von Jean-Marie Musy fand. Der katholisch-konservative Altbundesrat trat mit dem Reichsführer SS Heinrich Himmler, den er persönlich kannte, in Verhandlungen ein. Himmler versprach sich einen Reputationsgewinn NS-Deutschlands bei den Westalliierten und veranlasste die Zusammenstellung des Transports.
Wer waren die Menschen, die durch diese Aktion in die Schweiz gelangten? Wie erlebten sie die Auswahl für den Transport und ihren Aufenthalt in der Schweiz? Wohin migrierten sie nach Kriegsende weiter? Welchen Platz nimmt die Befreiungsaktion in ihren Erinnerungen ein? Einem biografischen Ansatz folgend, wird die Geschichte dieser Rettungsaktion im 2025 erschienenen Buch «Wir machen einen grossen Schritt ins Leben. Die aus dem Ghetto Theresienstadt Befreiten in der Schweiz: Lebenswege und Erinnerungen» nacherzählt.
Die Publikation ist Teil des Forschungs- und Public-History-Projekts «Zug in die Freiheit» der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Zurzeit werden die gewonnenen Forschungsergebnisse für die schulische und ausserschulische Geschichtsvermittlung aufbereitet: Bis 2027 entstehen eine internationale Projektwebsite, ein Erinnerungsort im und um das Hadwig-Gebäude in St.Gallen, in dem die Befreiten zuerst untergebracht waren, sowie Unterrichtsmaterialien für Schüler:innen.
SAV-Credit
Fachanwältinnen und Fachanwälte Arbeitsrecht erhalten gemäss Entscheid der SAV-Fachkommission 1 Credits bei Teilnahme an der Veranstaltung. Bitte beachten Sie jedoch, dass pro Deklarationsjahr maximal 6 SAV-Credits für Webinare anrechenbar sind.
Sebastian Castellio (1515–1563), Humanist, Theologe und einer der ersten Toleranzdenker, der konsequent für Gewissens- und Glaubensfreiheit eintrat. Bild. zVg
Eine vielseitig besetzte Podiumsdiskussion beleuchtet «Toleranz heute». Unter der Moderation von Sarah Dippel treffen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und der Politik aufeinander, um Castellios Fragen für die Gegenwart neu zu stellen. Es diskutieren:
Regierungsrat Mustafa Atici
Dr. Christine Christ-von Wedel
Prof. Dr. Erik Petry
Dr. Stefania Salvadori
Das Forum für frühe Musik ReRenaissance spielt Werke aus der Zeit von Castellio in Basel. Mit anschliessendem Umtrunk.
The University of Basel calendar lists events offered by the University of Basel, its numerous units, and accredited student organizations and associated institutions. They address a larger audience, are public and open to all. As a rule, admission is free.
You can also have your event listed in the Calendar of Events, provided it meets the above criteria. To do so, send the title, short text, time, place, organizer, link to website and, if available, photo (JPG) and program flyer (PDF) to E-Mail: agenda@unibas.ch